Steinbach: Gewalt gegen asylsuchende Christen in Deutschland ist nicht akzeptabel

Steinbach: Gewalt gegen asylsuchende Christen in Deutschland ist nicht akzeptabel

ID: 1095168
(ots) - Grundrecht auf Religionsfreiheit konsequent
durchsetzen und Täter ausweisen

Nach aktuellen Medienberichten sind asylsuchende Christen aus der
arabischen Welt auch in Deutschland Attacken radikaler Muslime
ausgesetzt. Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Erika Steinbach:

"Aktuell mehren sich die Berichte zu Fällen von Ausgrenzung und
Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften in
Deutschland. Vor allem Konvertiten werden demnach immer häufiger
Opfer von Übergriffen durch radikale Muslime, die ebenfalls hier
Zuflucht gesucht haben.

Die Religionsfreiheit gehört zum Kernbestand unserer
Rechtsordnung. Viele Menschen suchen in Deutschland Schutz, weil
dieses Menschenrecht in zahlreichen Staaten mit Füßen getreten wird.
Es ist nicht hinnehmbar, dass Christen hier in Deutschland von
denselben radikalen Islamisten bedroht werden, vor denen sie aus
ihren Heimatländern fliehen mussten.

Wer Asyl beantragt und hier gegen Andersgläubige vorgeht, darf
nicht bleiben. Einen "Import" von Christenfeindlichkeit dürfen wir
nicht zulassen. Wer in Deutschland Schutz sucht, muss auch die Regeln
unserer Verfassung respektieren. Kriminelle Handlungen und Übergriffe
müssen geahndet und Täter sofort ausgewiesen werden. Wir müssen die
zuständigen Behörden in den Kommunen stärker für dieses Problem der
religiös motivierten Übergriffe sensibilisieren, um die Opfer besser
zu schützen.

Eine Isolierung oder Separierung von Flüchtlingsgruppen ist keine
Lösung, da dies die Geisteshaltung nicht verändert. Die Gesellschaft
darf ihre Augen nicht vor dieser indiskutablen Situation verschließen
sondern muss auch das Grundrecht auf Religionsfreiheit unter den
asylsuchenden Flüchtlingen konsequent durchsetzen."





Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Jelpke stellt sich gegen Gysi bei Waffenlieferungen an Kurden phoenix-Thema: Krisenherd Irak - Mittwoch, 13. August 2014, 10.15 Uhr
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.08.2014 - 14:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1095168
Anzahl Zeichen: 2297

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 225 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Steinbach: Gewalt gegen asylsuchende Christen in Deutschland ist nicht akzeptabel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mack: Bund verschafft Kommunen Luft zum Atmen ...
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzend

Mack: Bund erleichtert kommunale Investitionsmöglichkeiten ...
Starkes Signal an struktur- und finanzschwache Kommunen Der Deutsche Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und ändert damit auch die Förderbedingungen der Kommunen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundest

Weisgerber/König: Gefahren aus dem Netz gehören in kein Kinderzimmer ...
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion


Jelpke stellt sich gegen Gysi bei Waffenlieferungen an Kurden ...
Ulla Jelpke widerspricht Forderungen von Linken-Fraktionschef Gregor Gysi, die kurdischen Kämpfer im Nordirak mit Waffen zu versorgen. "Gregor Gysi hat heute gesagt, man solle Ausnahmen machen bei Rüstungsexporten", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken im phoenix-Interview

Mitteldeutsche Zeitung: Irak-Krise Linke streitetüber den militärischen Kampf gegen den IS-Terror ...
In der Linken gibt es breiten Widerspruch gegen die Forderung von Fraktionschef Gregor Gysi, im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) einen Kurswechsel einzuleiten und dabei auch Waffen zu liefern. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht sagte der in Halle ersch

Mitteldeutsche Zeitung: Irak-Konflik Unionspolitiker Uhl plädiert für Waffenlieferungen an die irakischen Kurden ...
Der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat sich für deutsche Waffenlieferungen an die Kurden im Nord-Irak ausge-sprochen. "Gegen diesen Terror kann man nur militärisch vorgehen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-A

Rheinische Post: Studie: Eine Milliarde mehr Fahrgäste in Regionalzügen ...
Die Zahl der Fahrgäste im Schienennahverkehr ist in den vergangenen 20 Jahren um eine Milliarde auf 2,6 Milliarden pro Jahr gestiegen. Das geht aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstag


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z