Rheinische Post: Kommentar /
Die Anklage-Bank
= Von Georg Winters
ID: 1095324
Deutsche Bank: Die Anklage ist noch nicht offiziell; es steht nicht
fest, ob und wie viele amtierende und frühere Manager wegen möglicher
Verfehlungen im Kirch-Prozess vor Gericht müssen. Und über Allem
steht die Tatsache, dass auch dann jedem Beschuldigten seine Schuld
erst einmal nachgewiesen werden muss. Doch all diese Einschränkungen
ändern nichts an der Tatsache, dass allein die Anklage ein Fiasko
ist für die Bank. Sie öffnet einmal mehr den Blick darauf, dass
zwischen dem vor zwei Jahren gepredigten Kulturwandel und dem
öffentlichen Bild Welten liegen. Der Name von Deutschlands größtem
Geldhaus steht - ob berechtigt oder nicht - für die Verwicklung in
zahllose Skandale und jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Da mag das
Unternehmen im Bankgeschäft noch so sehr die Abkehr von der
Rendite-Gier und die Hinwendung zu mehr gesellschaftspolitischer
Verantwortung predigen - so lange es im Dauer-Clinch mit Justiz und
Klagegegnern liegt, wirken diese Versprechen wie Worthülsen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.08.2014 - 20:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1095324
Anzahl Zeichen: 1265
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Die Anklage-Bank
= Von Georg Winters"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Den Worten muss militärische Hilfe folgen = Von Eva Quadbeck ...
Die Lage der Jesiden im Nordirak ist so grauenvoll und das Vorgehen der radikal islamischen Terrormiliz "Islamischer Staat" so unmenschlich brutal, dass sich sogar der Fraktionschef der Linken im Bundestag darauf verlegt hat, Waffenlieferungen an die Gegner des IS zu fordern. Diese Ter
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Eintrübung der konjunkturellen Lage Neue Herausforderungen Alexandra Jacobson, Berlin ...
Die extrem vernetzte und globalisierte deutsche Wirtschaft kann sich von den krisenhaften Entwicklungen in der Welt nicht abkoppeln. Die konjunkturellen Aussichten sind keineswegs düster, aber sie trüben sich ein. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer dämpft die Erwartungen an die kommende Tarifr
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Moskau will Nahrung und Medikamente in die Ukraine bringen Unschuldige brauchen Hilfe Monika Kophal ...
Seit Monaten herrscht im ukrainischen Konfliktgebiet Donbass eine kriegsähnliche Situation. Engpässe gibt es bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser. Ausgerechnet Russland schickt humanitäre Hilfe - 280 Lastwagen mit Hilfsgütern, darunter Nahrung und Medikamente. Für den Westen - di
Mitteldeutsche Zeitung: zur Anklage gegen Deutsche-Bank-Chef Fitschen ...
Solange das Verfahren läuft, kann Fitschen die Geschäfte weiter führen - das hat Vorgänger Josef Ackermann vorgemacht. Zurücktreten müsste er erst bei einer Verurteilung. Zwar wiegen die Vorwürfe gegen ihn weniger schwer als die gegen andere ehemalige und heutige Führungsleute. Fitsc




