Bei unzureichendem Erfolg einer Anti-VEGF-Therapie der AMD Umstellung auf Aflibercept
Zürich – mechentel news – Heidi Fassnacht-Riederle und Kollegen aus dem Stadtspital Triemli in Zürich untersuchten den Effekt von drei Aflibercept-Injektionen in 4-wöchigen Intervallen bei Patienten mit einer neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die eine anatomisch unzureichende Reaktion auf eine vorherige Hemmung des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (Anti-VEGF-Therapie) mit Ranibizumab oder Bevacizumab gezeigt hatten.
Die Autoren wiesen somit mit ihrer Arbeit, im März elektronisch publiziert bei Graefe’s Archive for Clinical and Experimental Ophthalmology, für die Umstellung auf Aflibercept einen signifikanten Rückgang des retinalen Ödems und der Pigmentepithelabhebung bei Patienten nach, die zuvor unzureichend auf eine Therapie mit Ranibizumab oder Bevacizumab reagiert hatten, und zwar unabhängig davon, wie oft diese früheren Behandlungen durchgeführt worden waren.
Autoren: Fassnacht-Riederle H, Becker M, Graf N, Michels S. Korrespondenz: Augenklinik, Stadtspital Triemli, Birmensdorferstrasse 497, 8063 Zürich, Schweiz. Studie: Effect of aflibercept in insufficient responders to prior anti-VEGF therapy in neovascular AMD. Quelle: Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2014 Mar 11. [Epub ahead of print]. doi: 10.1007/s00417-014-2589-3. Web: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00417-014-2589-3.
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