Sie lauern im Unterholz: 5 Fakten, die man über Zecken wissen sollte

Sie lauern im Unterholz: 5 Fakten, die man über Zecken wissen sollte

ID: 1107032

Ein schwarzer Punkt auf einem Grashalm, meist nicht größer als ein Stecknadelkopf: Der Gemeine Holzbock – die Zeckenart, die den Menschen am häufigsten sticht – kann trotz seiner geringen Größe gefährlich werden, da er Krankheiten wie Borreliose oder Hirnhautentzündung (FSME) übertragen kann. Die Landesapothekerkammer Brandenburg hat 5 Fakten über Zecken zusammengestellt.



(firmenpresse) - 1. Zecken sind weit verbreitet, aber nicht überall gleich gefährlich.
Durch den milden Winter gibt es in Brandenburg besonders viele Zecken in diesem Jahr. Das Bundesland gehört jedoch nicht zu den sogenannten FSME-Risikogebieten – im Gegensatz zu Bayern oder Baden-Württemberg. Wer Brandenburg in der Urlaubszeit verlässt, kann sich in der Apotheke über die aktuellen Risikogebiete in Deutschland und Europa informieren.

2. Zecken sind keine Jäger – sie lassen sich "einsammeln".
Im Gegensatz zu Mücken oder anderen Stechinsekten suchen sich Zecken ihren Wirt nicht aus, sondern warten auf Grashalmen oder in Büschen darauf, dass sie von Menschen oder Tieren zufällig gestreift werden. Dann krallen sie sich fest und wandern so lange über die Haut, bis sie eine gut durchblutete Stelle finden, an der sie sich festsaugen können.

3. Zecken können Krankheitserreger übertragen.
Borrelien trägt etwa jede dritte Zecke in sich. Besonders tückisch ist aber das FSME-Virus, das ebenfalls von den kleinen Parasiten übertragen wird. Das Virus kann das zentrale Nervensystem des Menschen angreifen. Zur Sicherheit kann man sich jedoch gegen FSME impfen lassen.

4. Zecken sollte man herausziehen, nicht drehen.
Wer doch eine Zecke an sich entdeckt, sollte sie möglichst schnell entfernen.
Mit speziellen Zangen aus der Apotheke lassen sich die Tiere in einer Hebelbewegung langsam aus der Haut ziehen. Drehbewegungen mit Druck auf den Zeckenkörper oder das Beträufeln mit Klebstoff oder Nagellack können hingegen dazu führen, dass die Zecke vermehrt Krankheitserreger abgibt. Nach dem Entfernen sollte die Stelle desinfiziert und beobachtet werden. Bildet sich um die Einstichstelle ein roter Kreis, der immer größer wird, sollten Patienten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Diese Wanderröte kann auf eine Borreliose-Infektion hindeuten, die mit Antibiotika behandelt werden muss.

5. Vorbeugende Maßnahmen schützen vor Zecken.


Wer Zeckenstiche vermeiden möchte, sollte lange, helle Kleidung und festes Schuhwerk tragen, damit die Zecke nicht so leicht auf die Haut gelangt. Zudem sollten Wanderer hohes Gras und Gebüsch meiden. Auch das Auftragen von speziellem Mückenschutz kann helfen, die Zecken fernzuhalten. Entsprechende Produkte und weitere Tipps zur Vorbeugung bekommt man in jeder Apotheke.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Landesapothekerkammer Brandenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Potsdam. Sie vertritt die beruflichen Interessen der Apotheker. Mitglied der Landesapothekerkammer sind alle Apotheker, die im Land Brandenburg ihren Beruf ausüben oder – falls sie ihren Beruf nicht ausüben – ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Landesapothekerkammer hat derzeit 1.600 Mitglieder. Im Land Brandenburg gibt es 590 Apotheken (inklusive 14 Krankenhausapotheken).



drucken  als PDF  Ein Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen
Bereitgestellt von Benutzer: Anja Saller
Datum: 11.09.2014 - 15:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1107032
Anzahl Zeichen: 2769

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Astrid Markow
Stadt:

Potsdam


Telefon: 0341 8709840

Kategorie:

Prävention


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 736 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sie lauern im Unterholz: 5 Fakten, die man über Zecken wissen sollte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Landesapothekerkammer Brandenburg (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Er(n)ste Anzeichen: So lässt sich Diabetes rechtzeitig erkennen ...
Was ist Diabetes mellitus? Normalerweise sorgt das Hormon Insulin dafür, dass der mit der Nahrung aufgenommene Zucker in die Zellen gelangt und dort in Energie umgewandelt wird. Bei Diabetes Typ 2, an dem rund 90 Prozent der Diabetiker leiden, produziert der Körper entweder nicht mehr ausreichend

Eiweißpräparate, Steroide und Co.: 5 Mythen über Doping im Freizeitsport ...
Eiweißpräparate: Viel hilft viel. Hersteller von Protein-Shakes versprechen bessere Trainingserfolge und schnelles Muskelwachstum. Regelmäßiger Konsum führt allerdings zu einer Überversorgung mit Eiweißen, die vor allem die Nieren belasten kann. Die Alternative: Natürliche Proteinträger wi

Entspannt fliegen: Diese 5 Tipps beugen einer Reise-Thrombose vor ...
Tipp 1: So viel wie möglich bewegen! Das größte Risiko für eine Thrombose ist stundenlanges Sitzen mit angewinkelten Beinen: In Knie und Leiste staut sich das Blut und fließt schlechter zurück zum Herzen. Flugreisende sollten ihre Beine daher nicht übereinander schlagen, sondern immer wieder


Weitere Mitteilungen von Landesapothekerkammer Brandenburg


Ein "Herz für Zähne": 5 Tipps zur Zahnpflege bei Kindern ...
Tipp 1: Zähne regelmäßig pflegen. Schon im Baby- und Kleinkindalter gehört Zähneputzen zur Mundhygiene. Bereits die ersten Zähnchen sollen vorsichtig mit einer Baby-Zahnbürste gereinigt werden. Später sollen Kinder ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Kinder-Zah

Berufsfeuerwehr Kiel zu Gast bei der 15. Kieler NierenWoche ...
Viele Menschen kennen ihre Nierenwerte nicht. Sie können deshalb die schleichenden Gefahren, die von zu hohem Blutdruck, Diabetes, einem gestörten Fettstoffwechsel und starkem Übergewicht ausgehen, nicht einschätzen. Die 15. Kieler NierenWoche, die vom 17. - 20. September im Holstentörn stattfi

Rauchen, Übergewicht und Alkohol verkürzen das Leben um bis zu 17 Jahre ...
Mittlerweile existieren viele Forschungsergebnisse zu epidemiologisch-relevanten Faktoren, welche die Morbidität (Krankheitshäufigkeit) und Mortalität (Sterblichkeit) der Menschen beschreiben. Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage basieren auch die meisten Richtlinien der öffentlichen Institut

Das barrierefreie Badezimmer für den Heimwerker ...
Allerdings sind diese Maßnahmen alle mit zum Teil erheblichen Kosten und einem gewissen Zeitaufwand beim Einbau verbunden. Demgegenüber kann mit einer einzigen Aktion sehr zügig und kostengünstig der wichtigste Beitrag zur Barrierefreiheit erzielt werden: Durch eine unkompliziert aufzutragende A


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z