Rheinische Post: AfD und "Altparteien"
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Ostdeutschlands sehr gut gehen, wenn immer mehr Menschen nichts dabei
finden, dass sich die thüringische SPD anschickt, sich von der
SED-Nachfolgepartei Die Linke Huckepack nehmen zu lassen; und dass
eine Protestpartei wie die AfD plötzlich Zulauf bekommt, weil sie es
wie einst die Grünen den "Altparteien" einmal richtig zeigen will.
Bei allem Respekt vor den "vielen auch intelligenten AfD-Vertretern"
(CSU-Chef Seehofer): Das propere Deutschland ist in Jahrzehnten
politischer Verantwortung der "Altparteien" entstanden. Da darf man
fragen, ob der sprichwörtliche Esel, auch wenn es ihm noch so wohl
geht, wirklich aufs Eis gehen sollte. Die AfD in "die braune Suppe"
zu tunken, wie es der SPD-Generalsekretärin einfällt, ist töricht.
Übrigens: Wer ungeniert mit der Linkspartei flirtet, in deren Reihen
alte Stasi-Figuren mitmachen, schlürft von "linker Suppe". Die CDU
schließlich bekämpft die AfD am besten, wenn sie sich endlich auch
wieder glaubwürdig zu ihrem Konservativsein bekennt und an ihrer
Wirtschaftskompetenz arbeitet.
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Datum: 15.09.2014 - 20:06 Uhr
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