Rheinische Post: Bayers riskanter Abschied von der Chemie
ID: 1110210
angekündigt. Doch bevor der Niederländer 2016 geht, baut er den
Konzern radikal um. Mit der Trennung von der Kunststoffsparte steigt
Dekkers endgültig aus der Chemie aus und kippt zugleich die
Drei-Säulen-Strategie (Pharma, Pflanzenschutz, Kunststoffe) seines
Vorgängers Werner Wenning. Wenning war da vorsichtiger Kaufmann: Wenn
es der einen Sparte schlecht ging, konnte die andere ausgleichen. Die
Börse aber mag keine Mischkonzerne. Und als Liebling der Börse baut
Dekkers Bayer nun zum reinen Life-Science-Konzern um. Die Anleger
belohnten ihn, der wertvollste Dax-Konzern wurde noch ein bisschen
wertvoller. Für die neue Bayer AG kann der Schritt sinnvoll sein, sie
kann sich noch stärker auf die lukrative Pharmaforschung
konzentrieren und einen Teil ihrer Schulden decken, die bei Dekkers'
teurer Einkaufstour entstanden sind. In der neuen Kunststoff AG aber
müssen sich die Beschäftigten warm anziehen. Zwar gibt es einen
komfortablen Kündigungsschutz bis 2020. Vor Standortschließungen und
Zumutungen schützt sie das nicht. Mit dem Stopp der CO-Pipeline haben
Justiz und Politik den Kunststoff-Standort Krefeld ohnehin schon
geschwächt.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.09.2014 - 20:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1110210
Anzahl Zeichen: 1445
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 169 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Bayers riskanter Abschied von der Chemie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zum Langenscheidt-Urteil ...
Rot ist die Liebe, Grün ist die Hoffnung, aber Gelb ist seit gestern nicht mehr der Neid, sondern Langenscheidt. Der Bundesgerichtshof hat dem Verlag attestiert, dass Gelb sein und nur sein Markenzeichen in der Welt der Wörterbücher ist. So gut wie jeder Schüler, der in Deutschland eine Sprach
WAZ: Handelszukunft mit vielen Kanälen. Kommentar von Frank Meßing ...
Prognosen über das Einkaufsverhalten der Deutschen sind schwierig. Mal gewinnen die Discounter, dann ist wieder mehr Qualität in den Supermärkten gefragt. Das hat mit vielen Faktoren zu tun. Lebensmittelskandale und Preisveränderungen sind nur zwei mögliche Erklärungen. Auseinander geh
WAZ: Steueroase wäre der richtige Schritt. Kommentar von Michael Kohlstadt ...
Der Ruf nach einer Steueroase Ruhr ist nicht neu, aber aus einem einzelnen Rathaus heraus noch nie so deutlich zu vernehmen gewesen. Vor allem aber: Noch nie hat das Ruhrgebiet es nötiger gehabt, im Wettbewerb der Regionen über unkonventionelle Methoden nachzudenken. Insofern ist der Vorstoß
WAZ: RWE-Konzern im Krisenmodus. Kommentar von Ulf Meinke ...
Als hätte der Essener Energiekonzern RWE nicht schon genug Probleme. Das klassische Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr richtig. Große Kohle- und Kernkraftwerke zu bauen und zu betreiben- das scheint die Energiewelt von gestern zu sein. Mehr und mehr Menschen wünschen sich grünen Strom.




