Rheinische Post: Gauck weist Verständnis für Russland zurück
ID: 1110233
Joachim Gauck eine verständnisvolle Haltung für die russische Seite
im Ukraine-Konflikt zurückgewiesen. "Ich kann die Auffassung mancher
Beobachter und Kommentatoren nicht nachvollziehen, dass man es
Russland nicht zumuten könne, wenn in seinem Umfeld andere Völker
eigene Politik-Entscheidungen treffen", sagte Gauck der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). " Als Teil der
ostdeutschen Demokratiebewegung hätte ich mich auch niemals mit dem
Gedanken zufrieden gegeben, dass eine Demokratisierung
Ostdeutschlands und Polens Moskau nicht zumutbar sei", sagte Gauck.
"Das Selbstbestimmungsrecht der Völker hat Vorrang", betonte er.
Deshalb müsse der selbst gewählte, auch an einer engen Zusammenarbeit
mit der EU orientierte Weg der Ukraine respektiert werden. "Ich kann
nicht nachvollziehen, dass wir in vorauseilendem Gehorsam die
Empfindsamkeiten Russlands ernster nehmen sollten als das
Selbstbestimmungsrecht der ukrainischen Bevölkerung." Gauck betonte
auch, dass er keine Fehler in der Russland-Politik des Westens sehe.
"Die Nato und die EU waren nach der deutschen Wiedervereinigung an
Russland mit Vertrags- und Bündnisangeboten herangetreten. Es war das
Interesse des Westens, Russlands Sicherheit zu garantieren."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.09.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1110233
Anzahl Zeichen: 1567
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 180 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Gauck weist Verständnis für Russland zurück"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Gauck verdeutlicht seine Russland-Kritik ...
Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Russland-Kritik verdeutlicht. "Mir geht es bei meiner Kritik nicht um das Land Russland, das ich mit seiner Kultur und seinen Menschen schätze. Mir geht es um die Missachtung von Bürgerrechten, von Menschenrechten und um den Bruch des Völkerrechts&
Rheinische Post: Gauck fordert mehr Verantwortung Deutschlands in der Welt auch jenseits von Krisen ...
Bundespräsident Joachim Gauck hat mehr Verantwortung Deutschlands in der Welt auch jenseits von Krisen gefordert. Bei der deutschen Bevölkerung sieht er Bereitschaft dafür. "Allerdings sollten wir offen darüber diskutieren, wie vielschichtig diese Verantwortung sein kann. Sie spielt ja
Rheinische Post: Gauck zu Deutschlands Rolle in der EU: "Es gibt keinen Grund für die Angst, übervorteilt zu werden." ...
Bundespräsident Joachim Gauck hat angesichts der wachsenden Zahl an nationalen Parteien in Europa und einer erstarkenden AfD in Deutschland zu Rationalität geraten. "Manche mögen zwar den Eindruck haben, wir könnten der Zahlmeister Europas werden, aber dann schauen wir uns doch mal die
Badische Neueste Nachrichten: Symbolpolitik - Kommentar von Martin Ferber ...
Im Rahmen der Beitrittsverhandlungen gibt es genügend Möglichkeiten, die Daumenschrauben anzusetzen. So kann die Auszahlung von Geldern an Fortschritte beim Umgang mit Sinti und Roma verknüpft werden. Damit das Grundrecht auf Asyl tatsächlich jenen zugute kommt, die politisch verfolgt werden




