Gabriel: Start-ups sollen Informationen aus einer Hand erhalten
ID: 1113812
Studie zum Erfüllungsaufwand von Unternehmensgründungen veröffentlicht
Gabriel: "Gründerinnen und Gründer sollen sich auf ihr Geschäft konzentrieren und nicht mit Formularen und Behörden unnötig Zeit verschwenden. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, den Aufwand bei der Gründung eines Start-ups zu reduzieren: durch einheitliche Anlaufstellen, digitale Behördenkommunikation sowie transparentere Informationen über die verschiedenen Unterstützungsangebote. Start-ups sollen Informationen konsequent aus einer Hand erhalten und auch die Anmeldungen gebündelt vornehmen können. Allein dadurch ließe sich nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes der Erfüllungsaufwand einer Gründung um ca. 28 Prozent senken."
Das Projekt "Erfüllungsaufwand im Bereich Betriebsgründung" hat den administrativen Aufwand im Gründungsprozess von der Geschäftsidee bis zum ersten Umsatz in typischen Gründungsfällen untersucht. Betrachtet wurden dabei die Branchen, in denen etwa zwei Drittel aller Gründungen stattfinden (Baugewerbe, Handel, Gastgewerbe sowie sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen). Untersucht wurden zwei Szenarien (keine einheitliche Anlaufstelle im Vergleich zu einer einheitlichen Anlaufstelle für sämtliche Prozessschritte). Beide Szenarien wurden mit dem im Projekt ermittelten Erfüllungsaufwand verglichen.
Die Untersuchung identifiziert konkrete Handlungsfelder, in denen spürbare Entlastungen der Gründerinnen und Gründer möglich sind. Ein Handlungsfeld für Verbesserungen ist das Informationsangebot. Hier wünschten sich die befragten Gründerinnen und Gründer mehr Transparenz und einen besseren Zugang zu Unterstützungsleistungen. Weitere Hebel zur Verringerung des Erfüllungsaufwands bei Gründungen sind einheitliche Anlaufstellen und die Bündelung von administrativen Prozessschritten. Gerade durch geringere Wege- und Wartezeiten wird der Aufwand für die Gründung eines Start-ups erleichtert. Weitere Erleichterungen sind durch die Ausweitung der digitalen Kommunikation mit und zwischen Behörden möglich.
Das BMWi wird gemeinsam mit den Ländern und Kammern eine Strategie entwickeln, wie die bestehenden "Einheitlichen Ansprechpartner" unternehmensfreundlicher ausgestaltet werden können. Am 9. Oktober 2014 findet dazu im BMWi eine Konferenz "Einheitlicher Ansprechpartner 2.0" statt.
An dem Projekt waren neben dem BMWi die Geschäftsstelle Bürokratieabbau im Bundeskanzleramt, der Nationale Normenkontrollrat, das Statistische Bundesamt, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie die Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Sachsen und Thüringen beteiligt.
Den Projektbericht finden Sie hier.
Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner und der Konferenz "Einheitlicher Ansprechpartner 2.0" finden Sie hier.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 26.09.2014 - 11:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1113812
Anzahl Zeichen: 4766
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 311 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gabriel: Start-ups sollen Informationen aus einer Hand erhalten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Glaser-Handwerk - rund 4.270 selbstständige Betriebe mit derzeit 1.300 Auszubildenden - erhält eine neue Meisterprüfungsverordnung. Der technologische Fortschritt sowie ein zeitgemäßes Prüfungsdesign fordern eine neue Regelung für den Nachweis der meisterlichen Befähigung im Glaser-Hand
Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im November 2014 ...
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 2,4 % zurückgegangen. Der Anteil der Großaufträge war spürbar unterdurchschnittlich. Die Bestellungen von
Gabriel trifft ukrainischen Premierminister Jazenjuk ...
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute den ukrainischen Premierminister, Arseni Jazenjuk, in Berlin getroffen. Premierminister Jazenjuk informierte in dem Gespräch über die Ende Oktober erfolgten Parlamentswahlen und die Bildung der neuen ukrainischen Regierung.
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
IDC Studie: Hybrid Clouds werden Realität in deutschen Unternehmen ...
IT-Verantwortliche deutscher Unternehmen planen in den kommenden 24 Monaten die Verknüpfung ihrer bestehenden IT-Umgebung mit Cloud Services. Das erklärte Ziel ist neben der erwarteten Kosteneinsparung vor allem die agilere Unterstützung der Geschäftsprozesse. Dabei sehen sich die Firmen und Or
Provinzial NordWest erzielt weiterhin satte Gewinne ...
Die Versicherung Provinzial NordWest kann die Erfolge der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Auch die Jahresbilanz von 2013 fällt mit einem Gewinn von rund 130 Millionen Euro und stark ansteigenden Einnahmen aus den Versicherungsbeiträgen für den deutschen Versicherungskonzern mehr als zufried
Steuerliche Behandlung von Bewirtungskosten ...
Antworten auf diese und andere Fragen sind nun auf der Homepage www.steuerberaterin-muenchen.com im Bereich der Infothek abrufbar. Der direkte Link zu dem Artikel lautet: http://www.steuerberaterin-muenchen.com/Bewirtungskosten.html In diesem Artikel werden die wesentlichsten Anforderungen an die
Ostbeauftragte Iris Gleicke eröffnet Konferenz "Logistik in Ostdeutschland 2014" ...
Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, eröffnete heute in Berlin die Konferenz "Logistik in Ostdeutschland 2014 - Durch Innovationen regionale und internationale Mar




