FH-Studierende heben immaterielle Vermögenswerte
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(PresseBox) - Ein Rollentausch mit positivem Ergebnis: Die Organisationsentwickler der Firma Bertelmann & Hacker ließen sich von Studierenden der Fachhochschule Flensburg beraten, um die immateriellen Werte des Unternehmens besser nutzen zu können. Es war bereits die zweite unternehmenseigene Wissensbilanz, die die drei Inhaber der Bertelmann & Hacker KG Personalentwicklung und Unternehmensführung heute durch das Studierendenteam des Masterstudienganges "Business Management" überreicht bekamen.
Die Organisationsentwickler durchliefen eine moderierte Wissensbilanzerstellung, um unternehmenseigene immaterielle Vermögenswerte nachhaltig systematisch zu analysieren und zu entwickeln. Dabei wurden die Zusammenhänge zwischen den Unternehmenszielen, den laufenden Geschäftsprozessen und den immateriellen Vermögenswerten, wie beispielsweise Humankapital oder Kundenbeziehungen, untersucht. "Mit der Wissensbilanz wird Nicht-Messbares offensichtlich messbar und damit auch gezielt steuerbar gemacht - das ist sehr hilfreich für Unternehmen", erklärt die Mitinhaberin Alexandra Diendorf. Zudem ist "die Wissensbilanz ein hervorragendes Mittel um die Organisationsentwicklung voranzutreiben. Es werden mit Hilfe der Bilanz, die richtigen Fragen gestellt - auch die, die wehtun können" stellt Firmenmitgründer Michael Lambert Hacker fest. Die Fragestruktur der Wissensbilanz führt das Unternehmen durch einen systematischen Kommunikationsprozess. "Die strukturierte Vorgehensweise der Wissensbilanz regt wertvolle Gedanken und Diskussionen an und führt zu konkreten Maßnahmen" meint Heinz-W. Bertelmann.
Bereits zum dritten Mal in Folge haben Studierende des Masterstudienganges "Business Management" der Fachhochschule Flensburg das interaktive Projekt "Wissensbilanzen klein- und mittelständischer Unternehmen in Flensburg" in Kooperation mit dem Dr. Werner Jackstädt-Kompetenzzentrum auf regionaler Ebene durchgeführt. Die positive Resonanz und das Interesse an der Wissensbilanz als Managementinstrument zeigen sich unter anderem daran, dass seit dem Sommersemester 2012 insgesamt acht Unternehmen aus Flensburg und Umgebung für das Projekt gewonnen werden konnten.
Prof. Dr. Susann Pochop, die das Projekt seit 2012 erfolgreich begleitet, erklärt, dass sogenannte "weiche Vermögenswerte in Unternehmen oft ungenutzt bleiben und vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen der effektive Umgang mit unternehmensspezifischen immateriellen Erfolgsfaktoren ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann." Obwohl weiche Vermögenswerte eines Unternehmens von enormer Bedeutung sind, können diese in der Finanzbilanz nur ansatzweise und unter bestimmten Voraussetzungen abgebildet werden. Dem gegenüber ermöglicht die Wissensbilanz, als Managementinstrument, die Erfassung, transparente Darstellung und Steuerung dieser immateriellen Werte.
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Datum: 06.10.2014 - 12:46 Uhr
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