Stuttgarter Nachrichten: Friedensnobelpreis
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2012 in ihrer Heimat Pakistan schwer verletzt einen Mordanschlag der
Taliban. Die "Sünde", die sie begangen hatte, war, für das Recht von
Mädchen auf Bildung eingetreten zu sein. Tatsächlich steht die mutige
junge Frau für alles, was militante Verächter aufgeklärten Lebens
bekämpfen: Bildung, Gleichberechtigung, Courage, Freiheit. Ebenso
vorbildhaft handelt der indische Kinderrechtler Kailash Satyarthi,
ein friedvoller Streiter gegen die Ausbeutung von Kindern. Das
Nobelpreiskomitee ehrt zwei Repräsentanten der Menschlichkeit aus
zwei sich oft feindlich gegenüberstehenden Ländern. Zu Recht lobt die
Unesco die diesjährige Wahl als "überwältigende Botschaft". Ein
solches Signal hat es gerade jetzt dringend gebraucht.
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Datum: 10.10.2014 - 22:53 Uhr
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