Rheinische Post: Die Länder sind am Zug
ID: 1120936
Die Kluft zwischen armen und reichen Kommunen wächst, und das ist
gefährlich. Viele ärmere Städte kommen aus dem Teufelskreis nicht
heraus: schlechte Wirtschaftslage, schwierige Sozialstruktur, damit
hohe Sozialausgaben und niedrige Einnahmen, abnehmende
Standortattraktivität und verfallende Infrastruktur. Die Eliten
verlassen solche Gebiete. Es bleiben nur die, die woanders keine
Chance sehen - ein soziales Pulverfass. Es ist vor allem Aufgabe der
Länder, dafür zu sorgen, dass in ihren Kommunen weitgehend ähnliche
Lebensverhältnisse herrschen. Gerade Nordrhein-Westfalen mit seiner
heterogenen Struktur steht hier vor einer enormen Aufgabe, die das
Land trotz einer Umschuldungshilfe noch immer nicht gelöst hat. Der
Bund hat die Kommunen bereits um viele Milliarden Euro entlastet und
wird auch weitere Entlastungsschritte tun. Die Länder machen es sich
aber zu einfach, wenn sie immer nur nach neuer Bundeshilfe rufen.
Zudem bereichern sich die Länder gerne an Hilfen, die eigentlich für
ihre Kommunen gedacht waren. Jetzt sind erst einmal die Länder am
Zug.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.10.2014 - 20:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1120936
Anzahl Zeichen: 1358
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Die Länder sind am Zug"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Die große Koalition braucht einen Neustart ...
Kommentar von Michael Bröcker Es war ein seltener Moment der Bescheidenheit in den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. Jemand schlug vor, sowohl auf die von der SPD geforderte Rente mit 63 als auch auf das CDU-Lieblingsprojekt Mütterrente zu verzichten. Die gesellschaftlichen Kosten
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Russischer Truppenabzug Übergang zum business as usual Elena Gunkel ...
In der Politik ist es genau wie im Alltag wichtig, ein klares Ziel vor den Augen zu haben. Die EU als politische Institution wurde mit dem Ziel geschaffen, dauerhaften Frieden und wirtschaftliche Stabilität in der gesamten europäischen Region zu sichern. Das hat auch lange erfolgreich funktion
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Göring-Eckardt fordert Bundeswehr in Syrien Grüner Abgesang Johann Vollmer ...
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über die Grünen fast Zeitverschwendung ist, weil es so viel Untätigkeit mit einschließt! Seit gut einem Jahr, seit dem Antritt der Großen Koalition, wartet man vergeblich darauf, dass die Ökopartei endlich das tut, was sie einst groß gemacht hat:
Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zum Lobbyismus-Bericht ...
Es ist das gute Recht von Verbänden und Organisationen, ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. Schließlich können Beschlüsse gravierende Folgen haben, Gesetze können beispielsweise Arbeitsplätze kosten. Auch gegen den Sachverstand von Experten ist in der Regierungsarbeit nich




