Deutsche Umweltstiftung fordert mehr Bürgerbeteiligung / Neue deutschlandweite Beteiligungsplattform PLENUM seit heute online
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Stocken geratene Suche nach einem atomaren Endlager eine "einmalige
Chance, die Demokratie in unserem Land durch konsequente
Bürgerbeteiligung zu stärken", sagte Jörg Sommer,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, am Montag bei der
Vorstellung der neuen Online-Beteiligungsplattform plenum.cc in
Berlin.
Jörg Sommer: "Das Prinzip des «erst entscheiden, dann
kommunizieren» hat sich überlebt. Durchregieren funktioniert nicht
mehr. Wir brauchen neue Formen einer aktiven Bürgerbeteiligung schon
in den Entscheidungsprozessen - nicht hinterher
Schlichtungsverfahren, wenn es zu spät ist."
Für Sommer, der auch Mitglied der Endlagerkommission des Deutschen
Bundestages ist, bietet die aktuelle Situation "Anlass und
Möglichkeiten, neue Konzepte zu erproben und so eine neue politische
Beteiligungskultur in Deutschland zu entwickeln."
Ein neues Angebot will die Deutsche Umweltstiftung mit der neuen,
für alle Bürger zugänglichen Bürgerplattform plenum.cc erproben.
Gezielt werden auf der Plattform konkrete Themen redaktionell
aufbereitet. Die Bürger können jedes der präsentierten Argumente
bewerten, diskutieren und auch eigene Vorschläge zur Diskussion
stellen. Die erste Diskussion auf der neuen Bürgerplattform plenum.cc
hat bereits begonnen. Es geht um die Frage, wie eine umfassende
Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche in der Praxis aussehen kann.
Erreichbar ist die neue Bürgerplattform ab sofort unter
www.plenum.cc.
Pressekontakt:
Fabian Spörer
Leiter Politik
Deutsche Umweltstiftung
Greifswalder Strasse 4
10405 Berlin
Tel. 030 202384-280
Fax 030 202384-289
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Datum: 20.10.2014 - 09:35 Uhr
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Umwelttechnologien
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