Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Thüringen
ID: 1124605
bevorstehende rot-rot-grüne Koalition in Thüringen:
25 Jahre nach dem Mauerfall soll zum ersten Mal ein Politiker aus
der Nachfolgepartei der SED zum Ministerpräsidenten eines
Bundeslandes werden, eines ostdeutschen noch dazu. Das ist das
Unerhörte für einstige Kämpfer gegen die SED. Das ist aber auch das
Unerhörte für die ganze SPD: sich als Juniorpartner der feindlichen
Bruderpartei anzuschließen. Es ist aber zugleich auch ein gutes
Signal. Es zeigt, wie weit das Land vorangekommen ist auf dem Weg zur
Normalität. Gewiss birgt das Thüringer Experiment auch Gefahren. Die
Einstimmen-Mehrheit kann die Koalition zusammenschmieden, sie schafft
aber auch ein latentes Erpressungspotenzial für interne Kritiker.
Gelingt es, kann es Voraussetzungen für die Zusammenarbeit an anderer
Stelle schaffen. Zerbricht es, werden alle rot-rot-grünen Fantasien
für lange Zeit zerstoben sein.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2014 - 17:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1124605
Anzahl Zeichen: 1157
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 206 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Thüringen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Schweiz ist über den Berg. Nach den Hochrechnungen lehnt sie die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" der rechtskonservativen SVP ab. Das ist eine gute Nachricht. Purzelbäume sollte deshalb trotzdem niemand schlagen. Die Zustimmung fiel bemerkenswert hoch aus - obwohl Regierung, W
Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem entfernt sich die Europäische Union von ihren eigenen humanitären Ansprüchen und verrät ihre Werte. ...
Europa schottet sich weiter ab und schränkt die Rechte Geflüchteter massiv ein. Dafür steht das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas), das am Freitag in Kraft trat. Doch bei aller berechtigten Kritik muss auch eines anerkannt werden: Es steckt ein richtiger Gedanke hinter Geas. Nämlich mehr
Zur Zinserhöhung gezwungen ...
Dieses Jahr hatte man sich auch in der ETB anders vorgestellt. Nach erfolgreicher Inflationsbekämpfung sollten die Leitzinsen noch eine Weile bleiben, wo sie sind: Bei zwei Prozent steht seit Juni 2025 der Einlagensatz, den Geschäftsbanken bekommen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Bis 2027 hätt
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Der Tagesspiegel: Deutsche Exporte nach Russland gehen weiter zurück ...
Die Exporte von Deutschland nach Russland sind im August weiter zurückgegangen. Laut einer Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gab es bei den Ausfuhren in den ersten acht Monaten dieses Jahres einen Rückgang von 16,6 Prozent im Ver
Berliner Zeitung: Kommentar zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtsüber Waffenexporte: ...
Zwar muss die Bundesregierung künftig mitteilen, ob der Bundessicherheitsrat ein bestimmtes Waffengeschäft gebilligt oder abgelehnt hat - doch wie schon bisher erst nachträglich und ohne Begründung. Die Bundesrepublik ist nicht nur der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, sondern auch einer
Jarzombek: Kanzlerin setzt beim IT-Gipfel starkes Signal für Startups ...
Voraussetzungen für mehr Gründungen in Deutschland schaffen Am heutigen Dienstag hat die Bundeskanzlerin auf dem IT-Gipfel in Hamburg die Bedeutung von Startups für den Wirtschaftsstandort Deutschland betont. Dazu erklärt der Sprecher der Digitalen Agenda für die CDU/CSU-Bundestagsfrakt
Tillmann/Michelbach: Risikoreiche Banken zahlen Löwenanteil ...
Leistungsstarke deutsche Institutssicherung wird beitragsmindernd berücksichtigt Die Europäische Kommission hat am 21. Oktober 2014 ihren Vorschlag für die konkrete Ausgestaltung der europäischen Bankenabgabe veröffentlicht. Dazu erklären die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bund




