Bundeskanzlerin Merkel: Historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Aussiedlern, Spätaussiedlern und deutschen Minderheiten
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Bundeskanzlerin Merkel: Historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Aussiedlern, Spätaussiedlern und deutschen Minderheiten
Die Bundeskanzlerin erklärte nach dem Gespräch:
"Die Belange der Aussiedler und Spätaussiedler sind für mich ein wichtiges Anliegen. Seit 1950 sind 4,5 Millionen Menschen aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas als Aussiedler und Spätaussiedler nach Deutschland gekommen. Sie sind mit ihrem Können, ihrem Fleiß und ihrer kulturellen Tradition eine Bereicherung für unser Land. Die große Mehrzahl von ihnen ist hervorragend integriert. Viele von ihnen sind mit ihren Sprachkenntnissen und ihrem kulturellen Hintergrund zugleich wichtige Brückenbauer in die Länder Mittel-, Ost und Südosteuropas. Unsere Politik für Aussiedler und Spätaussiedler und auch für die deutschen Minderheiten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa wird geleitet vom Bewusstsein unserer besonderen historischen Verantwortung".
An dem Gespräch nahmen Vertreter der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der Landsmannschaft der Banater Schwaben und des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland teil. Für die Bundesregierung nahm neben der Kanzlerin auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten teil, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium Christoph Bergner.
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Datum: 24.08.2009 - 16:48 Uhr
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