Westfalenpost: Eine Frage der Glaubwürdigkeit
Von Torsten Berninghaus
ID: 1126496
Alternative für Deutschland (AfD) war darüber spekuliert worden, ob
NRW-Parteichef Marcus Pretzell die Abgrenzung zu rechtsextremen
Parteien zum Thema machen würde. Seit Samstag wissen wir: Obwohl es
zwischen Pretzell und dem Bundeschef Bernd Lucke erhebliches
Konfliktpotenzial gibt, sind sich die beiden in diesem Punkt einig.
"Wer eine Ideologie wählt, die sich gegen das Grundgesetz richtet,
hat in der AfD nichts zu suchen." Klare Worte, denen nun Taten folgen
müssen.
Immerhin hatten AfD-Ratsleute in Duisburg offen für eine NPD-Frau
im Kulturausschuss gestimmt. Gleichwohl läuft ein
Parteiausschlussverfahren nur gegen einen Ratsherren. Der andere, so
rechtfertigt sich Pretzell, habe sich ja für sein Fehlverhalten
entschuldigt.
Selbstverständlich kann man diesen Standpunkt einnehmen. Ob er
allerdings klug ist, darf bezweifelt werden. Denn auch in zwei
weiteren Kommunalparlamenten soll es Absprachen zwischen AfD und Pro
NRW gegeben haben. Angesichts solcher Vorkommnisse wären klare
personelle Konsequenzen angezeigt, um Rechtspopulismus-Vorwürfen
entgegenzutreten. Wie hat es Pretzell selbst formuliert? "Jedes
AfD-Mitglied ist verpflichtet, das Ansehen der Partei zu wahren." Er
wird sich an seinen Worten messen lassen müssen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.10.2014 - 21:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1126496
Anzahl Zeichen: 1581
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 286 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Eine Frage der Glaubwürdigkeit
Von Torsten Berninghaus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Innere Reformation statt bloße Kurskorrektur Von Andreas Thiemann ...
Noch sind es kaum mehr als wohl formulierte Absichtserklärungen, doch schon jetzt steht fest: Das Erzbistum Paderborn stellt ebenso entschlossen wie deutlich erkennbar die Weichen für eine neue, eine andere Kirchenwirklichkeit. Glaubensverkündigung grundsätzlich neu denken", hat Erzb
Rheinische Post: Der Rest der Ukraine Kommentar Von Doris Heimann ...
Die neu gewählte Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, wird nur noch einen Rumpfteil des Landes repräsentieren. 27 der 450 Abgeordnetensessel bleiben leer - die der Parlamentarier von der Krim und aus dem Osten des Landes. Diese Teile werden sich in Zukunft anders entwickeln als der Rest d
Rheinische Post: Gabriel und die Linke Kommentar Von Michael Bröcker ...
Erst Erfurt, dann Berlin? Dass die SPD im Bund den Genossen in Thüringen freie Hand lässt, ist eine Entscheidung von Sigmar Gabriel. Der SPD-Chef will Rot-Rot-Grün unbedingt in einem Flächenland ausprobieren. Vor der Bundestagswahl 2017. Nicht aus inhaltlichen Gründen, Gabriel ist kein Linke
Rheinische Post: Banken-Welt ist sicherer, aber keineswegs sicher Kommentar Von Antje Höning ...
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Ernst gemacht: Sie ließ 25 von 130 Banken durch den Stresstest fallen. Ihnen würde bei Rezession und Immobilien-Crash ein Zusammenbruch drohen - höchste Zeit zum Nacharbeiten. Allein neun Sitzenbleiber kommen aus Italien: Die drittgrößte Volkswirtschaf




