Standortweite Standardisierung der Produktionsprozesse im Visier
ID: 1128068
Von den befragten Unternehmen verfügen drei Viertel über mehr als zwei Standorte, in jedem sechsten Fall sind es sogar über 10 Fertigungsstätten. Charakteristisch für die Hälfte dieser Unternehmen ist, dass dort jeweils völlig unterschiedliche Systeme und Prozesse im Produktionsmanagement im Einsatz sind. Bei weiteren 17 Prozent sind sie teilweise verschieden, lediglich bei jedem siebten Hersteller herrschen unternehmensweit die gleichen Produktionsverhältnisse.
„Diese heterogene Situation hat ihre Ursachen in der Vergangenheit, als die Produktionsstätten meist eine große Eigenständigkeit hatten und dadurch auch technisch meist ihren eigenen Weg gegangen sind“, weiß Marco Pfeiffer, operativer Geschäftsführer der international agierenden FELTEN Group. Auch Unternehmenszukäufe und der Aufbau von Produktionsressourcen in Regionen der internationalen Abnahmemärkte hätten dazu geführt, dass in den Standorten unterschiedliche technische Verhältnisse entstanden sind.
Allerdings haben die Unternehmen erkannt, welche Konsequenzen damit verbunden sind, wenn ein unterschiedliches Produktionsmanagement im Einsatz ist. So hat für eine deutliche Mehrheit der befragten Produktionsmanager der Verzicht auf Einheitlichkeit vor allem wirtschaftliche Nachteile, weil nicht nur höhere Investitions- und Betriebskosten entstehen, sondern auch der Administrationsaufwand höher zu Buche schlägt. Auch dass Erkenntnisse von Optimierungsmaßnahmen, die an einem Standort gewonnen werden, sich wegen der unterschiedlichen Verhältnisse in den weiteren Produktionsstätten nicht oder nur schwer übertragen lassen, bewerten fast zwei Drittel kritisch. Hinzu kommen die begrenzten Möglichkeiten eines Benchmarks der Standorte: Weder ihre Leistungsfähigkeit und Produktivität noch die jeweiligen Produktionskosten können miteinander verglichen werden, weil die Bedingungen der Fertigung unterschiedlich sind.
„Wer mit verschiedenen Systemen, Prozessen und Methoden zur Ermittlung von Kennzahlen arbeitet, hat zwangsläufig eine auf den jeweiligen Standort begrenzte Datenbasis“, verweist Pfeiffer auf einen entscheidenden Nachteil. „Ein Benchmarking für eine zentrale, kennzahlenbasierte Steuerung der Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitsoptimierung ist dadurch nicht möglich.“ Er verweist darauf, dass den Unternehmen genau dieser Aspekt des Produktionsmanagements in zunehmendem Maß wichtig ist. „Es setzt sich immer mehr durch, dass Produktionsdaten der lokalen Standorte über einen zentralen Datenserver analysiert werden, um im Bedarfsfall gezielte Aktivitäten für ein einheitlich hohes Leistungsniveau initiieren zu können.“ Außerdem würden im Rahmen der Standardisierungsbemühungen die Ergebnisse erfolgreicher Verbesserungsmaßnahmen an einem Standort in einem zentralen Tool festgehalten, damit sie von den weiteren Fertigungsstätten adaptiert werden können.
Dieser Trend zeigt sich auch in den Planungen der Unternehmen zur Prozessstandardisierung in der Produktion. Realisiert hat sie bereits jeder zehnte Betrieb, 30 Prozent befinden sich gegenwärtig in der Realisierung solcher Vorhaben. Ähnlich viele zielen in ihren Strategien mittelfristig darauf, haben aber noch nicht mit den konkreten Vorbereitungen begonnen. Nur ein Viertel der befragten Fertigungsbetriebe sieht derzeit keine Notwendigkeit, eine Standardisierung der Systemlandschaft und Prozesse vorzunehmen.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse können unter http://denkfabrik-group.com/index.php?id=179&rid=t_936977&mid=2723&aC=aea0d13f&jumpurl=1 als Grafiken heruntergeladen werden.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über FELTEN
Die FELTEN Group ist ein international tätiges Software- und Beratungsunternehmen, das Lösungen zur Prozessoptimierung für alle Produktionsbereiche und nach internationalen Qualitätsnormen entwickelt. Zu den Kunden gehören Beiersdorf, Boehringer Ingelheim, Symrise, Henkel, Sensient, usw. FELTEN verfolgt als erster Anbieter den ganzheitlichen und prozessorientierten Production Intelligence-Ansatz. Das Unternehmen hat in weltweit über zwei Dutzend Ländern MES-Projekte realisiert. www.felten-group.com
Datum: 29.10.2014 - 14:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1128068
Anzahl Zeichen: 4066
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Robin Heinrich
Stadt:
50354 Hürth
Telefon: 02233 6117-75
Kategorie:
IT & Hardware & Software & TK
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 436 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Standortweite Standardisierung der Produktionsprozesse im Visier "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
denkfabrik groupcom GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zwar haben sich Großhändler in ihrer klassischen Funktion typischerweise zwischen den Lieferanten und dem Einzelhandel positioniert. Eine Doppelstrategie im E-Commerce eröffnet ihnen aber die Möglichkeit, auch die Endkunden unmittelbar zu adressieren. „Die höheren Wachstumspotenziale im e
Kundenportal für die Müllentsorgung in Düsseldorf erhält Sicherheits- und Qualitätszertifizierung ...
Über das Kundenportal der AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH für die Abfallentsorgung in Düsseldorf stehen den Immobilien-verantwortlichen vielfältige Selfservices zur Verfügung, die über PCs oder mobile Endgeräte genutzt werden können. Damit die Kunden dabei au
Stärkerer Business-Fokus bei den IT-Services durch rollenbasiertes Prozessmodell ...
Zunehmend setzt sich in den IT-Organisationen die Position des Business Service Managers für die Betreuung der Geschäftsbereiche durch. Dies geht mit entscheidenden Veränderungen in den Verantwortlichkeiten einher, da er in seiner koordinierenden und steuernden Funktion einen unmittelbaren Durchg
Weitere Mitteilungen von denkfabrik groupcom GmbH
Tipps für typische Praxisprobleme im Prozessmanagement der IT-Organisation ...
Der Aufbau einer prozessorientierten IT-Organisation allein reicht nicht aus, um eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit in den Abläufen zu gewährleisten. Vielmehr bedarf es auch eines wirkungsvollen Prozessmanagements, das in der Praxis häufig erhebliche Schwächen aufweist. Dazu gehört
Xerox stockt Volume Vertriebsteam weiter auf ...
Neuss, 01. Oktober 2014 - Xerox verstärkt ab dem 1. Oktober 2014 sein Channel-Team mit drei neuen Account Managern und trägt damit dem kontinuierlichen Wachstum und Erfolg der vergangenen Jahre Rechnung. Mit den Neuzugängen Markus van der Bijl und Tamara Rüstow sowie der neuen Position von Silke
Soziale Verantwortung über Jahrzehnte: Xerox veröffentlicht Global Citizenship Report 2014 ...
Neuss, 22. Oktober 2014 ? Xerox veröffentlicht den neunten Jahresbericht "Global Citizenship 2014". Der Bericht konstatiert die Fortschritte, die der Konzern in punkto Nachhaltigkeit erzielt hat sowie deren Bedeutung für Xerox und seine Kunden. Im Vorwort des Jahresberichts verweist U
Quocirca sieht Xerox als europäischen Marktführer bei Channel Managed Print Services ...
Neuss, 23. Oktober 2014 ? Xerox ist Marktführer bei Channel Managed Print Services (MPS) in Europa, das ist das Ergebnis des aktuellen Reports der Analystengruppe Quocirca. Der Report betont, dass das Channel MPS-Portfolio von Xerox besser im Markt etabliert ist, als alle anderen Angebote. Das u




