Weser-Kurier: Zum Grubenunglück in der Türkei schreibt Susanne Güsten:
ID: 1128268
Türkei ein schweres Grubenunglück. Wieder bangt das Land um das Leben
von Bergleuten, die unter Tage eingeschlossen sind. Fast 1500
Menschen sind seit Jahresbeginn in der Türkei bei Arbeitsunfällen ums
Leben gekommen - und die Regierung verbreitet immer wieder den
Eindruck, solche Unfälle seien unausweichlich und kämen überall auf
der Welt vor. Doch das ist falsch. Die Türkei hat zwar viele ihrer
Gesetze auf einen modernen Stand gebracht. Die sehen regelmäßige
Inspektionen und teils drakonische Strafen bis hin zur
Zwangsschließung von Bergwerken vor. Doch die besten Gesetze nützen
nichts, wenn sie im Alltag ignoriert werden. Und das ist in der
Türkei häufig der Fall. Zudem leidet das Land immer noch unter einer
oft übersehenen Folge des Militärputsches von 1980: Damals wurden die
Gewerkschaften entmachtet. Kein Regierungschef und kein Präsident
seitdem haben etwas daran geändert - auch der seit 2003 regierende
Recep Tayyip Erdogan nicht. Die Arbeitnehmervertretungen sind deshalb
viel zu schwach, um die Unternehmen zur Einhaltung strikter
Sicherheitsvorkehrungen zu zwingen. Nur unmittelbar nach einem
Unglück wie jetzt im südtürkischen Ermenek stehen die Politiker unter
dem Druck, etwas an den Zuständen zu ändern. Bald darauf gerät das
Thema wieder in Vergessenheit. Deshalb gibt es auch jetzt kaum eine
Hoffnung darauf, dass die türkischen Bergwerke bald so sicher sein
werden wie die in Westeuropa.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.10.2014 - 20:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1128268
Anzahl Zeichen: 1798
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 295 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Zum Grubenunglück in der Türkei schreibt Susanne Güsten:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Gabriel spricht sich für EU-Beitritt von Kanada aus ...
Der frühere Außenminister und jetzige Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Sigmar Gabriel, hat sich dafür ausgesprochen, Kanada in die Europäische Union einzubinden. "Ich würde den Kanadiern anbieten, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Das wäre wahrscheinlich das Sinnvollste. Vielle
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Märkische Oderzeitung: schreibt zur Attraktivitätskampagne der Bundeswehr: ...
So begrüßenswert die Maßnahmen im Detail auch sein mögen, aber nicht wirklich können. Nicht nur, was die Bezahlung betrifft. Denn die Bundeswehr ist nun mal kein normaler öffentlicher Dienst, auch wenn die Parkplätze vor den Kasernen freitags nach eins den Eindruck nahelegen. Wer sich fü
neues deutschland: Forderungen nach Abschaffung der Abgeltungssteuer: Pauschaler Verzicht ...
»Besser 25 Prozent von X als 42 Prozent von nix«, so die Formel, mit der der damalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück für die Einführung einer pauschalen Besteuerung auf Kapitalerträge von 25 Prozent warb. Auf etwa vier Milliarden Euro verzichtet die öffentliche Hand jährlich seit der
Unternehmen aus Sachsen-Anhalt erobern globale Märkte (FOTO) ...
Dienstleistungen verdient. Der Export ist damit eine der Hauptantriebskräfte der deutschen Konjunktur, er fördert die Entwicklung von Innovationen, sichert und schafft heutige und künftige Arbeitsplätze. Hier setzt das neue Außenwirtschaftskonzept des Landes Sachsen-Anhalt an. Dazu find
Platzeck: Sanktionen gegen Russland zurücknehmen ...
Platzeck: Sanktionen gegen Russland zurücknehmen Der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, hofft auf eine Annäherung zwischen Russland und dem Westen. Die Ukraine-Krise könne man nur mit Russland zusammen lösen, sagte Platzeck am Mittwoch im rbb-Inforadio. DafÃ




