WAZ: Sensibles Vorgehen ist gefragt. Kommentar von Ulf Meinke zu RWE
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in absehbarer Zeit kommen wird, ist schwer vorstellbar, auch wenn der
Energiekonzern in seiner derzeitigen Verfassung kaum noch an das
erfolgsverwöhnte Unternehmen früherer Jahre erinnert. Vieles hat sich
geändert bei RWE, doch eines ist das Unternehmen geblieben: eine
überaus sensible Angelegenheit. Zwei Gewerkschaften, die sich nicht
immer einig sind; zahlreiche kommunale Aktionäre, für die Ähnliches
gilt; ein Aufsichtsrat, in dem Konzernchefs neben Oberbürgermeistern
der Region sitzen - wer dieses Unternehmen führen will, benötigt
besonderes Fingerspitzengefühl. Auch unter den Arbeitnehmervertretern
ist unbestritten, dass die Lage ernst ist. Es geht nicht mehr darum,
ob es Stellenabbau geben muss, sondern wie er gestaltet wird. Die
Details sind diffizil: Was ist für einen Beschäftigten zumutbar? Wie
findet sich die richtige Balance aus mehr Flexibilität, Mobilität und
Besitzstandswahrung? Eines ist klar: Ein Konzernumbau gelingt nur
gemeinsam mit den Beschäftigten. Das gilt ganz besonders für RWE.
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Datum: 05.11.2014 - 19:11 Uhr
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