Rheinische Post: Innenminister Thomas de Maizière ruft zum Mauerfalljubiläum zu einer Zukunftsdebatte auf
ID: 1132598
angesichts des Mauerfalljubiläums zu einer Zukunftsdebatte
aufgerufen. "Wir sollten im Gedenkjahr darüber nachdenken: Welches
Volk sind wir eigentlich und welches Volk wollen wir in 25 Jahren
sein? Wollen wir dann immer noch über Ost und West diskutieren?",
sagte de Maizière in einem Doppelinterview mit der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe), das er gemeinsam
mit seinem Cousin, dem früheren DDR-Ministerpräsidenten Lothar de
Maizière, gab. De Maizière will am kommenden Dienstag dazu gemeinsam
mit der Bundeszentrale für politische Aufklärung eine
Veranstaltungsreihe starten. Der Innenminister verwies auch darauf,
dass es 25 Jahre nach dem Mauerfall vor allem eine Debatte in
Deutschland "über unsere Rolle in der Welt" gebe. "Können wir uns
vor den Krisen in der Welt wegducken oder nicht? Das ist die tiefer
liegende Frage. Darüber sollten, darüber müssen wir streiten", sagte
Thomas de Maizière. Lothar de Maizière sieht hingegen auch heute noch
viele Unterschiede zwischen Ost und West: "Die Ostdeutschen sehen
die Russen wesentlich positiver als die Westdeutschen", sagte er.
"Sie müssen sehen, dass im Osten über 40000 Menschen in Russland
studiert haben." Über sich selbst sagte der 74-Jährige: "Ich kriege
die DDR nicht mehr aus dem Anzug geschüttelt, und das will ich auch
nicht."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.11.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1132598
Anzahl Zeichen: 1663
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Innenminister Thomas de Maizière ruft zum Mauerfalljubiläum zu einer Zukunftsdebatte auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: NRW-Finanzminister: Steuerfahnder prüfen Luxemburger Dokumente ...
Nordrhein-Westfalens Steuerfahnder sollen die Geheim-Dokumente überprüfen, die mehreren Medien über die Steuerspar-Modelle Luxemburgs für internationale Konzerne vorliegen. "Die Steuerfahndung von Nordrhein-Westfalen wird sich die Leak-Daten mit Interesse ansehen - ebenso wie das Finanz
Rheinische Post: Familienpapier / "Reaktionen unterschätzt" ...
EKD-Ratsvorsitzender beklagt persönliche Verletzungen in Debatte um Der scheidende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, blickt mit Selbstkritik auf seine vierjährige Amtszeit an der Spitze der deutschen Protestanten zurück. Es sei sein "größ
Badische Neueste Nachrichten: 9. November Kommentar von Klaus Gassner ...
Der Wandel in der DDR, der so wundersam erscheint, er hatte sich schon Jahre vor diesem 9. November angekündigt. Er ist nicht zu denken ohne Michail Gorbatschow, mit dem die Sowjetunion ein neues Gesicht erhielt. Michail Gorbatschow wiederum lässt sich nicht denken ohne die tief greifende Wirt
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu 25 Jahre Mauerfall ...
von Christian Kucznierz, MZ Als die Mauer fiel, war ich Teenager. Berlin war weit weg. Nichts war so weit entfernt wie die DDR. Kein Ausland, kein Urlaub, egal wohin, führte mich so weit von dem, was ich kannte, wie die Vorstellung dessen, was hinter der Mauer lag. Irgendwie war dort nichts




