Suche beginnt: Wer wird Träger des Deutschen Umweltpreises 2015?
ID: 1136586
Umweltpreis Europas noch bis zum 15. Februar
Die Kandidatensuche für den unabhängigen, mit 500.000 Euro
dotierten Deutschen Umweltpreis hat begonnen! Bis zum 15. Februar
haben rund 130 Institutionen - darunter Forschungs- und
Naturschutzeinrichtungen, Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie
Gewerkschaften, Kirchen und Medien - die Möglichkeit, ihre Favoriten
für die Auszeichnung vorzuschlagen. Mit dem höchstdotierten
Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der
Umwelt beitragen oder beigetragen haben. 2015 wird Köln Ort der
festlichen Verleihung sein. Auch Bundespräsident Joachim Gauck wird
zu der Veranstaltung in Köln am 25. Oktober erwartet.
Jedes Jahr erreichen die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück viele
Kandidatenvorschläge. Welche Institutionen Vorschläge machen können,
ist auf der Homepage des Deutschen Umweltpreises zu lesen
(www.dbu.de/umweltpreis). Die Empfehlungen werden dann einer
unabhängigen und hochkarätigen 16-köpfigen Experten-Jury aus
Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend
trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige
Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. "Ob mittelständische
Unternehmer oder Wissenschaftler - mit dem Preis zeichnen wir
Persönlichkeiten aus, die sich mit ihren innovativen Projekten,
Maßnahmen oder Lebensleistungen vorbildlich für den Schutz der Umwelt
eingesetzt haben oder einsetzen", sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg
Elpers. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar
sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.
Seit 1993 vergibt die DBU den Deutschen Umweltpreis an
herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will
sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu "anstiften",
Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter
Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen. Unter anderem wurden
schon der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie,
Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und der ehemalige Direktor des
Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer
(2002), mit dem Preis ausgezeichnet.
Im Jahr 2014 erhielten den Deutschen Umweltpreis der Ökonom und
Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal) und
der Wissenschaftler und Gründer der Firma UNISENSOR Sensorsysteme,
Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (Karlsruhe). Die DBU würdigte damit das
jahrzehntelange außergewöhnliche Engagement der Preisträger für das
Einsparen von Energie und den Schutz wertvoller Ressourcen. Mit dem
bisher nur dreimal von der DBU zusätzlich vergebenen Ehrenpreis wurde
Hubert Weinzierl (Wiesenfelden) für sein lebenslanges
Naturschutz-Engagement geehrt. Bundespräsident Joachim Gauck hatte
ihnen die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas am 26. Oktober in
Kassel übergeben.
Pressekontakt:
Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -
Anneliese Grabara
Kontakt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon:0541|9633-521
Telefax:0541|9633-198
presse@dbu.de
www.dbu.de
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Datum: 18.11.2014 - 09:00 Uhr
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Kategorie:
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