Eine Generation von IT-Unternehmensgründern kommt in die Jahre
ID: 1141232
Nachfolgelösungen in der IT-Branche gelingen ad hoc selten, warum?

(PresseBox) - Wenn diese IT-Unternehmer erfolgreich waren - haben sie schon einen Nachfolger oder sind dabei den Verkauf des Unternehmens in die Wege zu leiten und können sich auf den verdienten "Un-Ruhestand" zu freuen.
Nicht so, bei vielen anderen IT-Unternehmern, die mit ihren Softwareprodukten nicht den durchschlagenden Erfolg erzielen konnten, sondern "nur" ihr Auskommen.
Auch, wenn diese Strategie aus Sicht der Unternehmer erfolgreich war, weil sie aus ihrer Sicht genug verdienten, ist sie anfällig bei dem schnellen technischen
Wandel der IT-Branche.
Diese beschriebenen IT-Unternehmer sind oft in kleinen sogenannten vertikalen Marktnischen "unterwegs" und haben z.T. auch eine recht hohe Anzahl von zufriedenen Kunden. Diese IT-Unternehmen haben meist zwischen 15 - 25 Mitarbeiter - eine kritische Unternehemnsgröße aus der viele vergeblich veruchen zu wachsen.
Warum konnte sich der durchschlagende Erfolg nicht einstellen?
Folgende Faktoren haben wir in der Praxis erlebt:
keine Wartungsverträge, sondern nur Releaseverkauf
niedrige Wartungserträge (unter 18 % vom Lizenzumsatz)
zu niedrige Lizenzpreise
zu niedrige Tagessätze bei kundenindividueller Softwareentwicklung
zu kleine Marktnische, d.h. die Anzahl der potentiellen Kunden reicht nicht aus um wirtschaftlich arbeiten zu können
fehlende gut ausgebildete Softwareentwickler und Consultants
fehlender professioneller Vertrieb
fehlendes Marketing
fehlende strategische Partner (Wiederverkäufer)
Softwareprodukte wurden zu wenig modularisiert und damit stieg der Wartungsumfang aber nicht die Wartungsgebühren
Neuentwicklungsaufwand wurde unterschätzt
Pflege von 2 Softwaregenerationen verlangsamt die Entwicklung und verringert den Abstand zu den Wettbewerbern
neue größere Wettbewerber steigen in die vertikale Nische ein
u.v.a.
Folgende Faktoren stellen diese, aus Sicht der Unternehmer, bewährten Geschäftsmodelle in Frage:
Die Verlagerung des Geschäftes ins Netz und in die Cloud verlangen erhebliche Investitionen in die Softwareentwicklung, die zunächst einmal vorfinanziert werden müssen.
Danach kommen weitere Belastungen auf sie zu wie z.B. die Pflege mehrerer Softwaregenerationen und das bei erhöhtem Aufwand die durch das Neuprodukt i.d.Regel notwendig sind.
Gleichzeitig gibt es eine Tendenz, dass Lizenzerlöse der Vergangenheit angehören und der Kunde per use oder über eine monatliche Softwaremiete bezahlt - damit bricht eine wichtige Ertragssäule "Lizenzeinnahmen" weg - und belastet zu den vorgenannten Faktoren zusätzlich die Liquidität.
Als Folge hiervon, stellt sich für diese IT-Unternehmer nun die Frage nach der Rente erst einmal gar nicht, weil er in der Existenz bedroht ist, wenn er nicht weitermacht.
Es stellt sich oft eine gewisse Perspektivlosigkeit ein die jede positive Veränderung verhindert.
Ist ein Unternehmensverkauf in diesem "Zustand" eine sinnvolle realistische Variante?
Sehr oft nicht, da ein potentieller Käufer sich Kunden kauft, die wenig gewillt sind freiwillig auf ein neues /anderes System umzusteigen. Insofern kauft sich der Unternehmenskäufer ein "Sack voll Problemen" ein, die erhebliche Mehrkosten mit sich bringen.
Deshalb ist es für einen Käufer extrem wichtig den "strategic fit" zu prüfen und die unternehmerischen Risiken zu bewerten.
Für den Verkäufer eines IT-Unternehmens bedeutet dies i.d.R., dass der Kaufpreis nicht seinen Erwartungen entspricht und weit unterhalb der üblichen veröffentlichten "Multiples" liegt die "ex post" ermittelt werden.
Deshalb sollten IT-Unternehmer das Thema der Nachfolgeregelung mindestens 5-7 Jahre vor einem Unternehmensverkauf in Angriff nehmen, um die Verkaufschancen und den Unternehmenswert gezielt zu erhöhen, so Dipl. Kfm. Andreas Barthel Geschäftsführender Gesellschafter der connexxa Services Europe Ltd. einem auf die IT-Branche spezialisierten Beratungsunternehmen. (www.connexxa.de)
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 27.11.2014 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1141232
Anzahl Zeichen: 4393
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Softwareindustrie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 237 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Eine Generation von IT-Unternehmensgründern kommt in die Jahre"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
connexxa Services Europe Ltd. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Über 93% aller Softwareunternehmen verharren ihr ?Unternehmensleben?- lang in einer Umsatz-spanne von 0,8 Mio. ? bis 2,5 Mio. ?. Nur 7 % schaffen es über diese magische Grenze langfristig zu kommen. Die nächste Grenze liegt bei ca. 5 Mio. ? Umsatz, diese Hürde schaffen gerade einmal 2% aller Sof
Mogelpackung Soforthilfeprogramm für IT-Freiberufler und IT-Kleinunternehmen- ...
Peter Altmaier, Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie kündigte am 24.3.2020 an, dass einige Bundesländer wahrscheinlich diese Woche schon mit Auszahlungen der Soforthilfe beginnen werden. Es wurde von Seiten der Regierung ein Soforthilfeprogramm für die ca. 10 Mio. Selbständigen u
COVID-19 und Unternehmensnachfolge in der IT ...
Und es lief doch gerade alles so schön rund in der IT-Branche ? viele IT-Unternehmer haben ihre Nachfolgelösung noch herausgeschoben, weil gute Ergebnisse das finanzielle Polster stärkten und der Verkaufspreis damit auch stieg. Und nun plötzlich stehen IT-Unternehmen vor existentiellen Herausfor
Weitere Mitteilungen von connexxa Services Europe Ltd.
Herrüber seine iOS-Geräte mit iDevice Magic Platinum (Win/Mac) ...
Das perfekte Tool für alle Smartphone-Benutzer bietet der Münchner Softwareverlag Avanquest Deutschland ab sofort mit der Software iDevice Magic Platinum. Das Programm aus dem Hause des US-amerikanischen Herstellers Xilisoft ist beim täglichen Organisieren der iOS-Geräte wie iPhone, iPad und iP
Smart-Home-Lösungen optimal verbinden / Haussteuerung per App und Cloud-Dienst ...
Ob vernetzbare Energiemessgeräte, Rauchmelder, LED-Lampen oder Wetterstationen: Bei der Heimautomation ist eine teure Komplettlösung nicht zwingend. Manchmal sind Spezialisten sogar die bessere Wahl - mithilfe herstellerübergreifender Apps und Webdienste lassen sie sich oft untereinander verbi
Neue mobile Pflegesoftware ...
Die virtic GmbH & Co. KG und die Pflege- und Management Akademie (PuMA) bündeln ihr Know-how: Ziel einer neuen Kooperation der beiden Dortmunder Unternehmen ist die Entwicklung einer mobilen Software-Lösung für die Pflegedokumentation und -organisation. Die Smartphone-App virtic.care soll im
Drooms unterstützt CR Investment Management mit virtuellem Datenraum ...
Zehn weitere Immobilien aus dem Sanchez-Portfolio wurden für etwa 55 Mio. Euro an verschiedene Käufer veräußert CR Investment Management, eine der führenden Asset Management-Gesellschaften Europas, hat zehn weitere Immobilien aus dem sogenannten Sanchez-Portfolio verkauft. Insgesamt umfa




