Westfalenpost: Freudloser Sieg / Kommentar von Knut Pries zum Misstrauensantrag gegen Juncker

Westfalenpost: Freudloser Sieg / Kommentar von Knut Pries zum Misstrauensantrag gegen Juncker

ID: 1141513
(ots) - In der Politik ist nicht jede Vertrauensbekundung
ein freudiges Ereignis. Jean-Claude Juncker hat jetzt die
Bestätigung, dass seine Truppen im Europaparlament stehen.
Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale, die Juncker in die
Brüsseler Chef-Etage beförderten, haben erwartungsgemäß klargestellt,
wer in der EU-Volksvertretung das Sagen hat. Der bunte Haufen aus
Rechten, Populisten, fraktionslosen Kombattanten und der Alternative
für Deutschland kann zwar für allerhand Lärm sorgen. Gestaltungsmacht
hat er nicht. Das Votum war eine Sache der Disziplin, nicht des
echten Vertrauens. Dass die Junckeristen so gestimmt, haben, wie sie
gestimmt haben, war trotzdem in Ordnung: Was bisher über die
konzernfreundlichen Gepflogenheiten im Steuerparadies Luxemburg und
die Mitwirkung des vormaligen Paradies-Vorstehers Juncker ans
Tageslicht gekommen ist, ist übel genug. Es rechtfertigt aber nicht
den Sturz der Kommission. Das nämlich wäre eine mittlere Katastrophe.
In der Juncker-Gefolgschaft bangen sie, dass aus dem schwarzen Loch
"LuxLeaks" bloß nichts herauskomme, was den Ex-Premier unhaltbar
macht. Der Furcht kann man sich anschließen. Mit einem kleinen
Unterschied: Es möge bitteschön nicht nur nichts Schlimmes
herauskommen, sondern gar nicht erst vorhanden sein.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  neues deutschland: Verfehlte Krisenpolitik in Griechenland: Glaube statt Gläubiger ZDF-Politbarometer November II 2014 / 
Russland-Politik: Wachsende Zustimmung zu Wirtschaftssanktionen / 
Frauenquote: Die Deutschen sind gespalten (FOTO)
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.11.2014 - 21:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1141513
Anzahl Zeichen: 1539

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 296 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Freudloser Sieg / Kommentar von Knut Pries zum Misstrauensantrag gegen Juncker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


neues deutschland: Verfehlte Krisenpolitik in Griechenland: Glaube statt Gläubiger ...
Auch wenn es nicht leicht fällt, es zuzugeben, die Gläubigertroika hat in Bezug auf Griechenland einmal Recht: Die Regierung unter Antonis Samaras rechnet sich ihren Haushaltsentwurf für 2015 schön. Die Wirtschaft ist zwar im letzten Quartal endlich wieder gewachsen. Doch damit kommt Grieche

Allg. Zeitung Mainz: Lächerlich / Kommentar zur Debatte um Google ...
Die Debatte um eine Entflechtung oder Beschränkung von Google und anderen großen Internetfirmen ist lächerlich. Und das nicht nur deshalb, weil sie mit dem EU-Parlament jemand anstößt, der keinerlei Entscheidungsbefugnis hat. Sie zäumt vor allem das sprichwörtliche Pferd von der vollkomme

Kölner Stadt-Anzeiger: Rumänischer Präsident Iohannis sieht deutsche Wurzeln nicht als Grund für Wahlerfolg ...
Der neu gewählte rumänische Präsident Klaus Iohannis sieht seinen Erfolg nicht als Folge seiner ethnischen Zugehörigkeit. "Ich bin gewählter rumänischer Präsident. Und ich bin Rumäne", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Ich gehöre zwar z

Weser-Kurier: Kommentar von Mirjam Moll zum EU-Investitionspaket ...
Die Europäische Union ist um eine Abkürzung reicher geworden, mehr Geld hat sie deshalb nicht. Die gigantische Summe von 315 Milliarden Euro für den EFSI ergibt sich aus einem reichlich komplizierten Rechenspiel. Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen kann dennoch einen Neustar


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z