Neue Westfälische (Bielefeld): Novelle des Landesjagdgesetzes in NRW
Interessengesteuert
Florian Pfitzner, Düsseldorf
ID: 1142151
überraschend. Weit mehr als zwei Drittel der Menschen in
Nordrhein-Westfalen sprechen sich dafür aus, Jägern das Schießen von
freilaufenden Katzen zu verbieten. Um das überwältigende Votum zu
verstehen, ist es ratsam, sich die Fragestellung anzusehen. Korrekt
wird dabei vorab erklärt, dass es den Jägern bisher erlaubt sei,
Katzen zu erschießen, die in einer Entfernung von mehr als 200 Metern
vom nächsten Haus "angetroffen werden". Meistens sind die Katzen bei
der Gelegenheit auf Beutezug. So töteten Jäger in der vorigen Saison
immerhin 7.600 Katzen, davor waren es sogar mal 10.000. Jetzt kündigt
die Landesregierung ein Abschussverbot an, erläutern die
Meinungsforscher im Auftrag der Grünen in ihrer Hinführung, um direkt
und ohne weitere Differenzierung zu fragen, wie man zu diesem
Vorhaben stehe. Welcher unbeteiligte Haustierfreund möchte der
Gesetzesnovelle da nicht zustimmen? Der Landesjagdverband führt
hingegen stets das nachvollziehbare Argument an, dass es keinen
geteilten Tierschutz geben kann, dem die freilebende Tierwelt egal
ist. Nach seiner Auskunft ist allein eine rastlose Katze in der Lage,
bis zu 1.000 Kleintiere zu erlegen. Am Ende ist auch diese wilde
Statistik interessengesteuert.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.11.2014 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1142151
Anzahl Zeichen: 1549
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 476 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Novelle des Landesjagdgesetzes in NRW
Interessengesteuert
Florian Pfitzner, Düsseldorf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Merkel entschuldigt sich für Kauder Uneinsichtig Sigrun müller-Gerbes ...
Wenn Kinder sich unhöflich benehmen, werden sie von Mutti und Vati regelmäßig dazu genötigt, sich zu entschuldigen. Nur bei ganz kleinem oder ganz besonders uneinsichtigem Nachwuchs müssen die Erziehungsberechtigten selber ran. CDU-Fraktionschef Volker Kauder ist schon groß, daran kann es
Schwäbische Zeitung: Die Schweiz bleibt die Schweiz ...
Es scheint, als sei die Schweiz am Sonntag aufgewacht. Nach all den negativen Nachrichten, die die Volksabstimmung gegen die Einwanderung im Februar ausgelöst hatte, wollten viele Eidgenossen ein Zeichen setzen, dass ihr Land doch toleranter sei als viele glauben. Doch dass die Bevölkerung
Südwest Presse: KOMMENTAR · ÄGYPTEN Freibrief für das Regime ...
Ägyptens Justiz hat keinen Ruf mehr zu verlieren. Massenhafte Todesurteile, reihenweise zweistellige Haftstrafen gegen einfache Demonstranten, zuletzt in Alexandria sogar gegen 78 minderjährige Teenager, die jüngsten 13 Jahre alt - und jetzt der Freispruch für Hosni Mubarak. Die Rechtsfindun
Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Wahl Sarkozys zum UMP-Chef / Titel: "Sarkozys Rolle rückwärts" ...
"Gerade weil die Krise einmalig ist, könnte sie den Franzosen Anlass sein, aus Gewohntem auszubrechen. Das Ergebnis der UMP-Wahlen lässt sich in diesem Sinne deuten. Sarkozy, 2004 noch mit 85 Prozent der Stimmen zum Parteichef gekürt, musste diesmal mit 64,5 Prozent vorlieb nehmen. Der v




