Banken blicken mit Ungewissheit in die Zukunft

Banken blicken mit Ungewissheit in die Zukunft

ID: 1142523
(ots) - Ein Drittel der Banken in Deutschland und
Österreich erwartet auch weiterhin eine im Vergleich zur
Gesamtwirtschaft schlechtere Branchenentwicklung. Besonders skeptisch
sind Institute mit dem Fokus auf Firmenkunden und Kreditbanken. Zu
diesen Ergebnissen kommt der aktuelle "Branchenkompass Banken 2014"
von Steria Mummert Consulting.

Banken in Deutschland und Österreich sehen die mittelfristige
Entwicklung ihrer Branche eher pessimistisch. So geht mehr als ein
Drittel der befragten Entscheider davon aus, dass sich die Banken bis
2017 schlechter entwickeln werden als die Gesamtwirtschaft der
jeweiligen Länder. Dies entspricht etwa dem Ergebnis der Befragung
von vor zwei Jahren.

Kreditbanken sind mit 43 Prozent der Befragten dieser Gruppe
besonders pessimistisch. Allerdings ist ein deutlicher Rückgang bei
denjenigen Entscheidern zu erkennen, die unsicher über die Zukunft
sind. Während im "Branchenkompass Banken 2012" noch 27 Prozent der
Befragten sagten, die weitere Entwicklung sei unvorhersehbar, sind es
in diesem Jahr nur noch elf Prozent. Dabei ist der Grad der
Verunsicherung in Österreich mit 30 Prozent deutlicher höher als in
Deutschland mit sieben Prozent. Eine bessere Entwicklung als die
Gesamtkonjunktur erwarten nur sieben Prozent der Befragten. 45
Prozent gehen davon aus, dass sich Banken und übrige Unternehmen
parallel entwickeln werden.

"Gründe für Pessimismus und Unsicherheit in der Branche sind vor
allem die anhaltende Regulierung, das Niedrigzinsumfeld und der
Kostendruck", erklärt Stefan Lamprecht, Bankenexperte bei Steria
Mummert Consulting. Banken mit Schwerpunkt Firmenkundengeschäft
blicken besonders ungewiss in die Zukunft: 28 Prozent halten die
mittelfristige Entwicklung für unvorhersehbar gegenüber neun Prozent
der Institute mit Fokus auf Privatkunden.



Über den Branchenkompass

Für den "Branchenkompass Banken 2014" wurden im Herbst 2014
gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut forsa Entscheider aus 100
deutschen und 20 österreichischen Finanzinstituten zu den
Branchentrends sowie ihren Strategien und Investitionszielen bis 2017
befragt. Die Entscheider repräsentieren die wichtigsten Bankengruppen
in ihren jeweiligen Ländern: in Deutschland die Sparkassen,
Genossenschaftsbanken und Kreditbanken sowie in Österreich die
Aktienbanken und andere einstufige Institute sowie Sparkassen,
Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die befragten Institute gehören
gemessen an ihrer Bilanzsumme zu den größten der beiden Länder.

Die Presseinformation finden Sie auch online auf unserer Website:
http://bit.ly/Banken2017

Über Steria Mummert Consulting

Steria Mummert Consulting unterstützt Unternehmen und Behörden mit
Beratung und IT-basierten Business-Services bei der Bewältigung ihrer
komplexen geschäftlichen Herausforderungen. Das Unternehmen verbindet
die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsprozesse seiner Kunden mit
einer umfassenden internationalen Expertise in IT, Digitalisierung
und Business Process Outsourcing. Steria Mummert Consulting zählt
heute zu den zehn führenden Business Transformation Partnern in
Deutschland und zeichnet sich durch einen verlässlichen und
kooperativen Beratungsstil aus.

Die Groupe Steria SA und ihre Tochtergesellschaften sind nach dem
Zusammenschluss von Steria und Sopra Teil der Sopra Steria Group,
einem führenden europäischen Anbieter für digitale Transformation,
der im September 2014 gegründet wurde. Mit einem der umfassendsten
Angebots-Portfolios auf dem Markt und 35.000 Mitarbeitern in über 20
Ländern erzielte die Sopra Steria Group 2013 einen Pro-Forma-Umsatz
in Höhe von 3,1 Mrd. Euro.

Weitere Informationen finden sich unter www.steria-mummert.de und
@steria_mummert auf Twitter.



Pressekontakt:
Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de

Fink & Fuchs Public Relations
Felix Schirrmann
Tel.: +49 (0) 611 7413-181
E-Mail: steriamummert@ffpr.de

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Datum: 01.12.2014 - 13:29 Uhr
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