Ertragreich: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Düngemittel
In der Landwirtschaft wird immer gezielter und sparsamer gedüngt. Trotzdem steigt selbst im umweltfreundlichen Europa der Düngemittel-Verbrauch, wenn auch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. „Bis zum Jahr 2021 rechnen wir mit einem jährlichen Mengen-Wachstum von durchschnittlich 1,5%“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsinstitut hat den europäischen Markt für Düngemittel untersucht.
Russland produziert, Frankreich düngt
In Europa verbraucht Frankreich die meisten Düngemittel, gefolgt von Deutschland. Russland, das die mit Abstand größte Ackerfläche besitzt, kommt erst auf Platz 3: In den nördlichen Regionen sind Düngemittel wegen des kühlen Klimas nur bedingt einsetzbar. Dafür dominieren russische Hersteller die Dünger-Produktion: Sie lieferten im Jahr 2013 mehr als ein Drittel der europäischen Gesamtproduktion.
Pflanzen brauchen Stickstoff
Rund 62 % des europäischen Dünger-Verbrauchs entfiel im vergangenen Jahr auf Stickstoff. Weniger gefragt waren Phosphat und Kali. Für die Feinregulierung werden zunehmend Einzeldünger genutzt. Die wichtigsten Einzeldünger-Sorten sind Harnstoff (Urea) und Kalkammonsalpeter (KAS), der nicht nur düngt, sondern auch der Versauerung des Bodens entgegenwirkt. In Zukunft werden Mischdünger, die individuell auf die Nährstoffbedürfnisse der jeweiligen Kulturpflanzen abgestimmt werden können, etwas höhere Zuwächse erzielen.
Ölsaaten sorgen für Belebung
Europas Landwirtschaft baut vor allem Weizen an: als Nahrungs- und Futtermittel auf einer Fläche von rund 64,3 Millionen Hektar. Das höchste Wachstum werden bis 2021 aber voraussichtlich Ölsaaten aufweisen, nämlich durchschnittlich rund 3,3 % pro Jahr. Wie Mais, der ebenfalls verstärkt angebaut wird, werden Ölsaaten immer beliebter als Futterpflanzen und Bioenergie-Träger. Ein Grund dafür ist, dass die EU verstärkt auf Energie aus nachwachsenden Rohstoffen setzt.
Die Studie in Kürze:
In Kapitel 1 werden die Märkte in 30 europäischen Ländern detailliert analysiert, einschließlich Prognosen bis zum Jahr 2021: Verbrauch, Import, Export, Produktion, Kapazitäten und Umsatz von Düngemitteln. Die Nachfrage wird für einzelnen Nährstoffe Stickstoff, Phosphat und Kali untersucht, und das auch separat für die verschiedenen Anbaukulturen. Betrachtet werden die Produkte KAS, Harnstoff, AHL, AS/AN und Mischdünger.
Kapitel 2 analysiert gründlich die Anwendungsgebiete von Düngemitteln: Daten und Einflussfaktoren zur Verbrauchsentwicklung sowie die Nachfrage werden ausführlich beschrieben. Zu den jeweils einzeln behandelten Anwendungsgebieten zählen Weizen, Körnermais, sonstiges Getreide, Ölsaaten, Obst & Gemüse, Zuckerpflanzen und sonstige Kulturen.
Kapitel 3 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis 50 Profile von Düngemittel-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontakt- und Finanzdaten, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil, Produktdetails und Kapazitäten.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner(at)ceresana.com
Datum: 08.12.2014 - 11:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Martin Ebner
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Konstanz
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Kategorie:
Chemische Industrie
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 08.12.2014
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