Ma verspricht Energievielfalt für Taiwan
Staatspräsident Ma Ying-jeou sagte am 4. Dezember, Taiwan sei entschlossen, einen vielfältigen und sicheren Energiemix mit allen brauchbaren Quellen zu finden, um die nachhaltige Entwicklung des Landes zu gewährleisten.
„Kernenergie ist eine Schlüsseloption, da Taiwan danach strebt, den Ausstoß kohlenstoffhaltiger Schadstoffe zu vermindern und seinen Energiemix auf praktische Weise zu diversifizieren“, erklärte Ma. „Dieser Ansatz steht im Einklang mit globalen Trends, einschließlich dem Standpunkt sowohl der Internationalen Energieagentur (International Energy Agency, IEA) als auch dem Zwischenstaatlichen Ausschuss über Klimaveränderung (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Die Regierung wird sich bemühen, die Kernenergie gemäß dem Leitprinzip zu entwickeln, eine solide Sicherheitsbilanz beizubehalten.“
So äußerte sich das Staatsoberhaupt bei einer Begegnung mit J. S. Armijo im Präsidialamt. Der ehemalige Vorsitzende des Beratungskomitees für Reaktorsicherheit in der US-amerikanischen Nuklearaufsichtsbehörde (Nuclear Regulatory Commission, NRC) hält sich in Taipeh auf, um an einem Forum über nachhaltige Kernenergie-Entwicklung teilzunehmen.
Nach den Worten von Präsident Ma werden in Taiwan 98 Prozent der Energieressourcen importiert, und Atomkraft macht 18,8 Prozent der Gesamtstromerzeugung des Landes aus.
Seit Taiwans erstes Kernkraftwerk 1978 ans Netz ging, hat Atomenergie den Kassen des Landes 32 Milliarden US$ eingebracht und erwies sich als stabile, erschwingliche Stromversorgungsquelle, welche der einheimischen Industrie half, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten.
Laut Ma können Taiwans Atomkraftwerke seit 35 Jahren auf eine bemerkenswerte Sicherheitsbilanz zurückblicken. Belegt wird dies dadurch, dass das Land in der jüngsten Studie der Internationalen Atomenergie-Organisation der Vereinten Nationen (International Atomic Energy Agency, IAEA) den sechsten Platz bei Aggregatskapazitätsfaktor belegte.
Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor drei Jahren führte die Regierung der Republik China umgehend eine neue Energiepolitik ein, mit der Taiwan nach und nach seine Abhängigkeit von Kernkraft vermindert und die das Ziel verfolgt, nuklearfrei zu werden, versicherte der Präsident und fügte hinzu: „Diese Ziel muss jedoch erreicht werden, ohne dass Strom rationiert wird, Ziele für die Verminderung des Ausstoßes kohlenstoffhaltiger Schadstoffe verfehlt oder unangemessene Strompreiserhöhungen vorgenommen werden.“
Zu diesem Zweck beschloss die Regierung im April dieses Jahres, das vierte Kernkraftwerk nach Abschluss der Bauarbeiten zu versiegeln und die Zukunft der Anlage durch ein Referendum entscheiden zu lassen. „Es wird erwartet, dass ein Konsens in allen Sektoren der Gesellschaft erzielt wird“, sagte Ma und ergänzte, die Regierung werde in dieser Angelegenheit weiterhin mit der Öffentlichkeit kommunizieren.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland,
Büro Hamburg
Mittelweg 144
20148 Hamburg
Germany
Tel:+49 40 447788
Fax:+49 40 447187
Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.
Sie ist für fünf Bundesländer zuständig: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.
Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland,
Büro Hamburg
Mittelweg 144
20148 Hamburg
Germany
Tel:+49 40 447788
Fax:+49 40 447187
Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.
Sie ist für fünf Bundesländer zuständig: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.
Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland,
Büro Hamburg
Mittelweg 144
20148 Hamburg
Germany
Tel:+49 40 447788
Fax:+49 40 447187
Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.
Sie ist für fünf Bundesländer zuständig: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.
Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.
Datum: 08.12.2014 - 11:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1145495
Anzahl Zeichen: 3010
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: aichele
Stadt:
Hamburg
Telefon: 040 447788
Kategorie:
Umweltpolitik
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 890 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ma verspricht Energievielfalt für Taiwan"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Presseabteilung Taipeh Vertretung in der BRD, Büro Hamburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der zunehmenden grenzüberschreitenden Kriminalität ist es unerlässlich, dass die Strafverfolgungsbehörden weltweit einen engen Kontakt pflegen und eine effiziente Zusammenarbeit etablieren. Damit INTERPOL ihre Hauptziele erreicht, wie z. B. eine möglichst umfassende gegenseitige Unte
Wegen Druck von China wurde Taichung City das Recht als Austragungsort der ersten Ostasiatischen Jugendspiele entzogen ...
Am 24. Juli 2018 hat das Ostasiatische Olympische Komitee (EAOC) nach einer außerordentlichen Abstimmung Taichung City das Austragungsrecht über die ersten Ostasiatischen Jugendspiele 2019 entzogen. Die ersten Ostasiatischen Jugendspiele sollten vom 24. bis 31. August 2019 im zentraltaiwanisch
Taiwans Präsidentin fordert internationale Solidarität gegen China ...
China übt derzeit verstärkt Druck auf multinationale Unternehmen aus, um seine Einflussnahme auszuweiten. So blockierte es beispielsweise im Januar 2018 den Zugang zur Website des US-amerikanischen Hotel-Unternehmens Marriott International, weil es Taiwan als Land bezeichnet. Im Januar und April d
Weitere Mitteilungen von Presseabteilung Taipeh Vertretung in der BRD, Büro Hamburg
Energieeffizienz in der Wirtschaft: Gesetzliche Regeln vs. Freiwillige Selbstverpflichtung ...
Energieminister Gabriel möchte mit der Ausschreibung von Projekten zur Steigerung von Energieeffizienz und der Bildung von Energieeffizienz-Netzwerken die Lücken beim CO2-Ausstoß füllen – bei der Union und der Wirtschaft trifft er hier auf Gegenwehr. Die Einführung eines wettbewerblichen A
Baufritz-Haus erhält Preis in Großbritannien ...
Gut acht Jahre ist es her, dass der Allgäuer Holzbauexperte sich auf zu neuen Ufern machte und die Tochtergesellschaft, Baufritz (UK) Ltd., in Cambridge nahe London gründete. Jahr für Jahr erfreute sich der Mittelständler über wachsendes Interesse und stetige steigende Umsatzzahlen im Vereinigt
NABU: Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht aus - Lücke zum Klimaschutzziel klafft weiter ...
Der NABU begrüßt das heute vom Bundeskabinett verabschiedete Aktionsprogramm Klimaschutz und den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz grundsätzlich, sieht aber erhebliche Defizite in einzelnen Sektoren wie der Kohleverstromung, im Verkehrsbereich und der Gebäudesanierung. NABU-Präsid
NABU: Wichtige Etappe auf dem Weg zum neuen Weltklimaabkommen - Lima wird Lackmustest der Staatengemeinschaft ...
Vom 1. bis 12. Dezember 2014 findet im peruanischen Lima die 20. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC COP 20) statt. Dort soll über ein neues Weltklimaabkommen, das 2015 in Paris beschlossen werden soll, verhandelt werden. "Der Countdown, die globale Erwärmung auf




