Chemie-Ausbildungszahlen auf hohem Niveau
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tariflich gesetztes Ziel von 9.200 neu angebotenen Ausbildungsplätzen
im Jahr 2014 übertroffen. Insgesamt wurden bundesweit 9.367
Ausbildungsplätze angeboten. Hessische Unternehmen boten davon, wie
im letzten Jahr, wieder 1.521 Ausbildungsplätze an. Mit diesem
Engagement setzt die Chemie-Branche auf die duale Ausbildung als ein
wichtiges Instrument zur Fachkräftesicherung. Dies betrifft
insbesondere die naturwissenschaftlich-technischen Berufe, auf die
gut zwei Drittel aller Ausbildungsverhältnisse entfallen.
Erstmalig wurde im Rahmen des Tarifvertrags "Zukunft durch
Ausbildung und Berufseinstieg" auch die Übernahmesituation der
Ausgebildeten in der Branche flächendeckend erfasst. Das Ergebnis der
Auswertung zeigt, dass die Unternehmen sehr gute
Beschäftigungsperspektiven bieten. Rund 90 Prozent aller Absolventen
werden im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen, davon 38 Prozent
unbefristet. Dort, wo zunächst befristet übernommen wird, münden die
Ausgebildeten später zumeist ebenfalls in ein unbefristetes
Arbeitsverhältnis ein. Dies gelingt dank der notwendigen Flexibilität
bei der Übernahme.
Jürgen Funk, Geschäftsführer bei HessenChemie und zuständig für
die berufliche Bildung, zieht auch für Hessen ein positives Fazit:
"Die Branche in unserem Bundesland hat 1.521 Ausbildungsplätze
angeboten. Insgesamt wurden 87 Prozent der ausgebildeten jungen
Menschen übernommen, 50 Prozent sogar unbefristet."
Der im Jahr 2003 abgeschlossene und mehrfach verlängerte
Ausbildungs-Tarifvertrag wurde im Februar 2014 zum Tarifvertrag
"Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg" weiterentwickelt.
Dieser betrachtet Nachwuchssicherung in der Chemie-Branche
ganzheitlich und umfasst das Förderprogramm für noch nicht
ausbildungsreife Jugendliche (Start in den Beruf), Vereinbarungen zum
Ausbildungsplatzangebot, Grundsätze zur Übernahme sowie den
Karrierewegweiser "Berufskompass Chemie"
(www.berufskompass-chemie.de).
Insgesamt befinden sich bundesweit rund 28.000 junge Menschen,
davon 4.500 in Hessen, in der Ausbildung zu einem der über 50
naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Berufe in
der chemischen Industrie. Weitere Informationen zu den Berufsbildern
und freie Ausbildungsplätze für das Jahr 2015 finden Jugendliche
unter www.elementare-vielfalt.de, der Ausbildungskampagne der
Chemie-Arbeitgeberverbände oder auf der Internetseite
www.hessenchemie.de für Ausbildungsstellen in Hessen.
Pressekontakt:
Arbeitgeberverband Chemie und
verwandte Industrien für das Land Hessen e.V.
Ole Richert, Pressesprecher
Telefon 0611/7106-46
Murnaustraße 12, 65189 Wiesbaden
E-Mail: funk@hessenchemie.de
Internet: www.hessenchemie.de
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Datum: 10.12.2014 - 09:48 Uhr
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