Rheinische Post: Kommentar /
Gutes Telekom-Urteil
= Von Reinhard Kowalewsky
ID: 1147720
Börsengang der Telekom vor 14 Jahren war überfällig: Es erscheint
extrem fragwürdig, wie der Bund damals viele Milliarden Euro
kassierte, indem er die Papiere für einen Kurs von 66,50 Euro auf den
Markt drückte, obwohl es bereits erste Krisenzeichen an der Börse
gab. Und dass genau bei diesem Börsengang dann auch noch eine
wichtige Beteiligung in den USA als angeblich schon teuer verkauft
dargestellt wurde, obwohl sie noch zum Konzern gehörte, war noch
schlimmer. Gut, dass der Bundesgerichtshof diesen Sachverhalt als
eindeutigen Prospektfehler gebrandmarkt hat. Was bedeutet dies für
Anleger? Diejenigen, die geklagt haben, können wenigstens auf etwas
Schadenersatz hoffen. Obwohl man zugeben muss, dass die T-Aktie seit
2000 nicht um mehr als 80 Prozent in den Keller ging, weil der
Börsenprospekt falsch war, sondern weil es mit der ganzen Branche an
der Börse bergab ging. Gleichzeitig müssen Anleger aus dem
Telekom-Debakel lernen, dass sie ihr Kapital streuen müssen. Das
bleibt der beste Risikoschutz.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.12.2014 - 20:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1147720
Anzahl Zeichen: 1303
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 162 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Gutes Telekom-Urteil
= Von Reinhard Kowalewsky"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Steuerschlupfloch = Von Thomas Reisener ...
Die Grunderwerbsteuer ist ein wachsendes Ärgernis. Bevor der Bund sie 2006 in das Ermessen der Länder stellte, betrug die Steuer 3,5 Prozent. Danach stieg sie in allen Bundesländern unterschiedlich an - in NRW besonders schnell auf aktuell fünf Prozent, aus denen 2015 sogar 6,5 Prozent werden
Rheinische Post: Kommentar / Prävention mit Augenmaß, bitte! = Von Eva Quadbeck ...
Es ist mehr als zehn Jahre her, dass eine Bundesregierung erstmals versuchte, ein Präventionsgesetz zu verabschieden. Danach haben sich alle weiteren Gesundheitsminister daran die Zähne ausgebissen. Stets wurde es zum Spielball von Bund-Länder- und Lobby-Interessen. Die Chancen, dass diese Va
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: EuGH-Urteil zur Videoüberwachung Rechtsbruch in der Kampfzone Knut Pries, Brüssel ...
Wer wird nicht Sympathie empfinden für Herrn R., den schwer gepiesackten Familienvater aus Tschechien? Dem Mann, dem irgendwelche Bösewichte wiederholt die Fensterscheiben seines Hauses zerdepperten? Schließlich konnte Herr R., einer Videokamera sei Dank, die Übeltäter samt Tatwerkzeug überf
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Gesetz zur Tarifeinheit Kaum Streiks Hannes Koch, Berlin ...
Dieses Gesetz würde man von einer CDU-Ministerin erwarten, nicht von einer sozialdemokratischen. Und doch kommt es aus dem Hause von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Mit ihrem Gesetz zur Tarifeinheit bedient sie eher die Interessen der Unternehmen als der Arbeitnehmer. Wenn der Entwurf in Kr




