Mit den Augen einer Fliege zum Sieg
ID: 1150855
t den Augen einer Fliege zum Sieg
Andrew Straw und seine Mitarbeiter am IMP in Wien beschäftigen sich mit der fundamentalen Frage, wie das Gehirn einer Fruchtfliege funktioniert. Die Wissenschaftler sind vor allem daran interessiert, wie die Verarbeitung von visuellen Reizen bei dem Insekt abläuft. "Wir wollen herausfinden, wie Fliegen die komplexen Informationen aus ihrer Umwelt aufnehmen, neuronal weiterleiten und dann in koordiniertes Verhalten umsetzen?, erklärt Karin Panser. Für ihre neurowissenschaftlichen Untersuchungen benötigt die Forschungsassistentin stark vergrößerte Detailaufnahmen des Fliegenauges und der Zellen im Gehirn, die sie mit einem Konfokalmikroskop erhält. Zur Verarbeitung und Datenanalyse der Mikroskopiebilder verwendet sie eine spezielle Software - "Huygens (SVI.NL)".
Panser reichte eine mit der Huygens-Software bearbeitete Darstellung von Ommatidien - mehrzelligen Einzelaugen - der Fruchtfliege beim Huygens Image Contest 2013 ein. Aus den eingesandten Filmen und Bildern wurde von SVI das Foto der IMP-Mitarbeiterin zum Siegerbild gewählt und zierte bereits die Firmen-Weihnachtskarten des Jahres 2013.
Der zweite und der dritte Preis des Fotowettbewerbs gingen jeweils an Ulrike Engel vom Nikon Imaging Center in Heidelberg, Deutschland, und an Matthew Mitschelen vom Reynolds Oklahoma Center on Aging an der Universität von Oklahoma, USA.
Abbildung
Das Siegerfoto steht auf der IMP-Website in druckfähiger Auflösung zur Verfügung und ist zum unentgeltlichen Abdruck unter Angabe des Bildnachweises freigegeben:
http://www.imp.ac.at/pressefoto-ommatidia
Die Abbildung zeigt die Anordnung von Ommatidien in der Retina einer Fruchtfliege. Zahlreiche dieser Einzelaugen ergeben in streng geometrischer Anordnung das komplexe Facettenauge des Insekts. Zellkerne sind blau gefärbt (DAPI), das Membranprotein Cadherin rot, das Chaoptin der Photorezeptoren grün. Das Bild wurde mit einem konfokalen Mikroskop Zeiss LSM780 (NA 1.4/40x) aufgenommen und mit der Huygens Professional Software der Firma SVI bearbeitet. Copyright: IMP
Über Karin Panser
Karin Panser wurde 1988 in Wien geboren. Sie besuchte die Fachhochschule für Molekulare Biotechnologie in Wien, wo sie sich auf Biomedizin spezialisierte. Seit 2011 ist sie am IMP in der Arbeitsgruppe von Andrew Straw als Forschungsassistentin tätig.
Über das IMP
Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung und wird dabei maßgeblich von Boehringer Ingelheim unterstützt. Mehr als 200 ForscherInnen aus 35 Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen und Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.
Rückfragehinweis
Dr. Heidemarie Hurtl
IMP Communications
Tel. +43 (0)1 79730-3625
mobil: +43 (0)664 8247910
E-mail: hurtl@imp.ac.at
Andrew Straw und seine Mitarbeiter am IMP in Wien beschäftigen sich mit der fundamentalen Frage, wie das Gehirn einer Fruchtfliege funktioniert. Die Wissenschaftler sind vor allem daran interessiert, wie die Verarbeitung von visuellen Reizen bei dem Insekt abläuft. "Wir wollen herausfinden, wie Fliegen die komplexen Informationen aus ihrer Umwelt aufnehmen, neuronal weiterleiten und dann in koordiniertes Verhalten umsetzen?, erklärt Karin Panser. Für ihre neurowissenschaftlichen Untersuchungen benötigt die Forschungsassistentin stark vergrößerte Detailaufnahmen des Fliegenauges und der Zellen im Gehirn, die sie mit einem Konfokalmikroskop erhält. Zur Verarbeitung und Datenanalyse der Mikroskopiebilder verwendet sie eine spezielle Software - "Huygens (SVI.NL)".
Panser reichte eine mit der Huygens-Software bearbeitete Darstellung von Ommatidien - mehrzelligen Einzelaugen - der Fruchtfliege beim Huygens Image Contest 2013 ein. Aus den eingesandten Filmen und Bildern wurde von SVI das Foto der IMP-Mitarbeiterin zum Siegerbild gewählt und zierte bereits die Firmen-Weihnachtskarten des Jahres 2013.
Der zweite und der dritte Preis des Fotowettbewerbs gingen jeweils an Ulrike Engel vom Nikon Imaging Center in Heidelberg, Deutschland, und an Matthew Mitschelen vom Reynolds Oklahoma Center on Aging an der Universität von Oklahoma, USA.
Abbildung
Das Siegerfoto steht auf der IMP-Website in druckfähiger Auflösung zur Verfügung und ist zum unentgeltlichen Abdruck unter Angabe des Bildnachweises freigegeben:
http://www.imp.ac.at/pressefoto-ommatidia
Die Abbildung zeigt die Anordnung von Ommatidien in der Retina einer Fruchtfliege. Zahlreiche dieser Einzelaugen ergeben in streng geometrischer Anordnung das komplexe Facettenauge des Insekts. Zellkerne sind blau gefärbt (DAPI), das Membranprotein Cadherin rot, das Chaoptin der Photorezeptoren grün. Das Bild wurde mit einem konfokalen Mikroskop Zeiss LSM780 (NA 1.4/40x) aufgenommen und mit der Huygens Professional Software der Firma SVI bearbeitet. Copyright: IMP
Über Karin Panser
Karin Panser wurde 1988 in Wien geboren. Sie besuchte die Fachhochschule für Molekulare Biotechnologie in Wien, wo sie sich auf Biomedizin spezialisierte. Seit 2011 ist sie am IMP in der Arbeitsgruppe von Andrew Straw als Forschungsassistentin tätig.
Über das IMP
Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung und wird dabei maßgeblich von Boehringer Ingelheim unterstützt. Mehr als 200 ForscherInnen aus 35 Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen und Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.
Rückfragehinweis
Dr. Heidemarie Hurtl
IMP Communications
Tel. +43 (0)1 79730-3625
mobil: +43 (0)664 8247910
E-mail: hurtl@imp.ac.at
PresseKontakt / Agentur:
Dr. Heidemarie Hurtl
IMP Communications
Tel. +43 (0)1 79730-3625
mobil: +43 (0)664 8247910
E-mail: hurtl(at)imp.ac.at
Datum: 16.12.2014 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1150855
Anzahl Zeichen: 6525
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 204 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mit den Augen einer Fliege zum Sieg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
IMP - Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wiener Life Science-Forschung Die Förderungen des Europäischen Forschungsrats ERC sind unter Wissenschaftlern äußerst begehrt. Sie adeln Forschungsprojekte nicht nur aufgrund ihres Prestiges sondern bedeuten auch finanzielle Zuwendungen von 1,5 bis 2,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von
Funding success for Life Science Research in Vienna ...
or Life Science Research in Vienna Grants from the European Research Council (ERC) are in high demand among scientists. Securing one of them means that a project receives between 1.5 and 2.5 Million Euro of funding over a period of five years. Applications undergo a rigorous evaluation procedure
A Molecular Toolkit for Gene Silencing ...
it for Gene Silencing RNA interference (RNAi) is a regulatory mechanism that occurs naturally within cells. Short pieces of RNA (so-called "hairpins?) interfere with transcribed genetic information to silence genes. RNAi was originally discovered in plants in 1990, and in 2001 was also found
Weitere Mitteilungen von IMP - Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH
Fraunhofer Gruppe an der TU Clausthal wird Dauereinrichtung ...
an der TU Clausthal wird Dauereinrichtung Der Bund-Länder-Ausschuss als zuständiges Gremium hatte Ende 2013 grünes Licht für die Harzer Forscher gegeben. Damit geht die bisherige Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen in eine Bund-Länder-Finanzierung über, bei der der Bund 90 und
'Ersessene Kunst ? Der Fall Gurlitt? Tagung ...
- Der Fall Gurlitt" Tagung Wer meinte, bei der Bearbeitung des nationalsozialistischen Erbes könne es nach 70, 80 Jahren keine Überraschung mehr geben, den hat der Fall Gurlitt eines Besseren belehrt. Überraschend war der Fund von 1280 oder auch 1406 Bildern und Zeichnungen in der Sch
Schader-Preis 2014 für Stephan Leibfried ...
4 für Stephan Leibfried Mit dem Schader-Preis zeichnet die Schader-Stiftung Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus, die durch ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr öffentliches Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Prof. Dr.
Universität und HAWK unterzeichnen Rahmenvereinbarung für Kooperationen ...
AWK unterzeichnen Rahmenvereinbarung für Kooperationen "Dies ist ein wichtiger Schritt für die Bildungsstadt Hildesheim", sagt Prof. Dr. Christiane Dienel, Präsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK), anlässlich der Unter




