Bundesregierung darf erneuerbare Energien nicht ausbremsen. Merkel und Gabriel müssen EEG-Eckpunkte nachbessern. BUND stellt eigene Eckpunkte vor
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Bundesregierung darf erneuerbare Energien nicht ausbremsen. Merkel und Gabriel müssen EEG-Eckpunkte nachbessern. BUND stellt eigene Eckpunkte vor
Auch für den BUND-Energieexperten Thorben Becker sind Gabriels Pläne, Windparks an Land und den Ausbau der Photovoltaik zu beschränken, kontraproduktiv. Während bei Offshore-Windenergie und Biomasse richtigerweise eine Mengensteuerung eingeführt werde, müsse auf der anderen Seite zugleich der Zubau erneuerbarer Energien insgesamt vorangetrieben werden. Deckelungen bei je 2500 Megawatt jährlichem Zubau für Wind-Onshore und Photovoltaik bremsten hier deutlich. Wer die Kosten der Energiewende senken wolle, dürfe den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht behindern, sondern müsse stattdessen die Kosten gerechter auf alle verteilen.
"Abgeschafft werden müssen vor allem die ausufernden Vergünstigungen für energieintensive Industriebetriebe. Und von den durch den steigenden Anteil erneuerbar erzeugten Stroms sinkenden Börsenstrompreisen müssen endlich auch die Verbraucher profitieren können. Es gilt, Vorteile und Kosten der Energiewende fair zwischen den verschiedenen Stromverbrauchern aufzuteilen", sagte Becker.
Ein reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz müsse die Vergütung nach festen Einspeisetarifen für Windstrom an Land und für Solarenergie beibehalten und den weiteren Ausbau regenerativer Energien anreizen, so Becker. "Investitionen von Bürgern in erneuerbare Energien-Anlagen können und müssen noch stärker als bisher stimuliert werden. Wenn Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel die Weichen für eine dynamische Energiewende stellen, stellen sie zugleich die Weichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", sagte der BUND-Energieexperte.
Das "13 Eckpunktepapier des BUND" für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes finden Sie im Internet unter: www.bund.net/eeg-eckpunkte
Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. 030-27586-421, E-Mail: thorben.becker@bund.net bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/-489, Fax: 030-27586-440, E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net
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Datum: 17.12.2014 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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