?Claude Monet. Späte Werke und sein Augenleiden?

?Claude Monet. Späte Werke und sein Augenleiden?

ID: 1152492

Claude Monet. Späte Werke und sein Augenleiden"


"Früher dachte ich daran, einen Raum zu gestalten, der eben diese Seerosen zum Thema hat, und dieses Vorhaben werde ich eines Tages verwirklichen", lautet ein Zitat von Claude Monet aus dem Jahre 1909. Maler sind Augenmenschen. Doch was, wenn die Wahrnehmung von Farben und Formen leidet? In der Veranstaltungsreihe "Große Künstler und ihre Erkrankungen" starten die MHH Patientenuniversität und das MHH-Kunstforum e.V. in diesem Jahr mit dem Künstler Claude Monet (1840 -1926), einer der bedeutendsten französischen Impressionisten. Mit zunehmendem Alter entwickelte sich bei ihm ein grauer Star, der seine Sehfähigkeit stark beeinträchtigte. Dennoch entstanden in den ihm verbliebenen Jahren viele Gemälde mit Motiven aus seinem Garten in Giverny, darunter sehr große Formate. "Mit Besessenheit", so seine eigenen Worte, malte er Seerosen, Schwertlilien, Trauerweiden, Schmucklilien und Glyzinien, wobei es schließlich nur mehr um deren Spiegelungen, um Wasser und um Licht ging.

Wir laden alle interessierten Bürger, Medienvertreter, Patienten und ihre Angehörigen sowie Studierende aller Fächer ein zu dem Vortrag am

- Donnerstag, 30. Januar 2014
- von 18 bis 19.30 Uhr
- im Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene H0, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Bei der Veranstaltung vermittelt Dr. Karin Sagner, Kunsthistorikerin und Autorin des jüngst erschienen Buches "Monet. Einladung nach Giverny?, den Gästen einen Einblick in das Leben und Werk Monets unter besonderer Berücksichtigung seiner letzten Schaffensphase. Anschließend beschreibt Professor Dr. Rolf Winter aus medizinischer Sicht das Augenleiden Monets und dessen Behandlung. Dabei wird der emeritierte MHH-Professor auch auf die heutige, erfolgreiche Therapie des grauen Star eingehen.

Eine Anmeldung zu dem Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt in Höhe von 8 Euro, ermäßigt für Abonnenten der HAZ und NP mit Abo+Card, Ehrenamtskarteninhaber, Sozialhilfeempfänger, Schüler und Studenten bei Vorlage entsprechender Dokumente, kann an der Abendkasse entrichtet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Antje Bütehorn, Patientenuniversität der MHH, Telefon (0511) 532-4038, buetehorn.antje@mh-hannover.de.


Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Deutschland

Telefon: (+49) 0511-532-0
Telefax: (+49) 0511-532-5550

Mail: mailto:webmaster@mh-hannover.de
URL: http://www.mh-hannover.de




(pressrelations) - päte Werke und sein Augenleiden"


"Früher dachte ich daran, einen Raum zu gestalten, der eben diese Seerosen zum Thema hat, und dieses Vorhaben werde ich eines Tages verwirklichen", lautet ein Zitat von Claude Monet aus dem Jahre 1909. Maler sind Augenmenschen. Doch was, wenn die Wahrnehmung von Farben und Formen leidet? In der Veranstaltungsreihe "Große Künstler und ihre Erkrankungen" starten die MHH Patientenuniversität und das MHH-Kunstforum e.V. in diesem Jahr mit dem Künstler Claude Monet (1840 -1926), einer der bedeutendsten französischen Impressionisten. Mit zunehmendem Alter entwickelte sich bei ihm ein grauer Star, der seine Sehfähigkeit stark beeinträchtigte. Dennoch entstanden in den ihm verbliebenen Jahren viele Gemälde mit Motiven aus seinem Garten in Giverny, darunter sehr große Formate. "Mit Besessenheit", so seine eigenen Worte, malte er Seerosen, Schwertlilien, Trauerweiden, Schmucklilien und Glyzinien, wobei es schließlich nur mehr um deren Spiegelungen, um Wasser und um Licht ging.

Wir laden alle interessierten Bürger, Medienvertreter, Patienten und ihre Angehörigen sowie Studierende aller Fächer ein zu dem Vortrag am

- Donnerstag, 30. Januar 2014
- von 18 bis 19.30 Uhr
- im Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene H0, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Bei der Veranstaltung vermittelt Dr. Karin Sagner, Kunsthistorikerin und Autorin des jüngst erschienen Buches "Monet. Einladung nach Giverny?, den Gästen einen Einblick in das Leben und Werk Monets unter besonderer Berücksichtigung seiner letzten Schaffensphase. Anschließend beschreibt Professor Dr. Rolf Winter aus medizinischer Sicht das Augenleiden Monets und dessen Behandlung. Dabei wird der emeritierte MHH-Professor auch auf die heutige, erfolgreiche Therapie des grauen Star eingehen.

Eine Anmeldung zu dem Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt in Höhe von 8 Euro, ermäßigt für Abonnenten der HAZ und NP mit Abo+Card, Ehrenamtskarteninhaber, Sozialhilfeempfänger, Schüler und Studenten bei Vorlage entsprechender Dokumente, kann an der Abendkasse entrichtet werden.



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Datum: 18.12.2014 - 15:15 Uhr
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