Giousouf: Erleichterte Staatsbürgerschaft für Zuwanderer ist richtiges Signal
ID: 1153391
tritt morgen in Kraft
Am morgigen Samstag tritt die Neuregelung des
Staatsbürgerschaftsgesetzes in Kraft, das jungen Menschen mit
Zuwanderungsgeschichte aus Drittstaaten eine doppelte
Staatsangehörigkeit leichter ermöglicht. Dazu erklärt die
Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag,
Cemile Giousouf:
"Mit der Neuregelung haben wir einen guten Kompromiss für die
jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland
beschlossen. In Deutschland geborene und aufgewachsene Kinder können
zukünftig die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben und zugleich den
Pass des Herkunftslands ihrer Eltern behalten. Die
Entscheidungspflicht für eine Staatsbürgerschaft entfällt und die
doppelte Staatsbürgerschaft ist nicht auf Zeit, sondern dauerhaft
möglich. Diese Entscheidung ist ein wichtiges Signal für die Menschen
in unserem Land: Ihr gehört zu uns, auch wenn die Herkunftskultur
Eurer Eltern eine andere ist."
Hintergrund:
Zukünftig können junge Menschen vor Vollendung des 21.
Lebensjahres, die in Deutschland geboren wurden und deren Eltern
einen ausländischen Pass haben, zwei Staatsangehörigkeiten besitzen.
Voraussetzung ist, dass die Person acht Jahre in Deutschland gelebt
haben muss oder sechs Jahre eine Schule in Deutschland besucht haben
muss. Auch ein in Deutschland erworbener Schulabschluss oder eine
abgeschlossene Berufsausbildung gelten als Kriterium für den
Doppelpass. Die Entscheidungspflicht zur deutschen oder eine anderen
Staatsbürgerschaft (so genannte "Optionspflicht") entfällt bei
Erfüllung der genannten Kriterien.
Die bürokratischen Hürden sind sehr niedrig. Anhand der Meldedaten
wird durch die Ämter erfasst, welcher Jugendliche die Neuregelung in
Anspruch nehmen kann. Die Behörden prüfen automatisch vor Vollendung
des 21. Lebensjahrs, ob die Neuregelung auf die Kinder und
Jugendlichen zutreffen.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.12.2014 - 15:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1153391
Anzahl Zeichen: 2426
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 143 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Giousouf: Erleichterte Staatsbürgerschaft für Zuwanderer ist richtiges Signal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Zippelius: Deutschland muss finanzielle Mittel für die UN gezielter einsetzen ...
Die gescheiterte Bewerbung für einen Sitz im Sicherheitsrat gibt Anlass zur Debatte Die Bewerbung Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Als Konsequenz hat Bundesaußenminister Johann Wadephul eine deutlichere Positionierung Deutschlands gegenüber den
Mack: Neustart für starke Kommunen ...
Starke Kommunen sind Voraussetzung für einen funktionierenden Staat Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik hat im Rahmen einer Klausurtagung und eines kommunalpolitischen Austauschs mit Ländervertretern über effektive Entlastung von Städten, Kreisen und Gemeinden beraten. Dazu erklärt der Vo
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Gespräch mit Ban Ki-moon ...
DGVN thematisiert Entwicklungsagenda nach 2015 Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) bat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am Rande seines Berlin-Besuchs zu einem Gespräch über die Struktur der in der Entstehung befindlichen Entwicklungsagenda nach 2015. Unter den geladen
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière erklären: ...
"Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) haben sich bei den Bundesprogrammen "Toleranz Fördern - Kompetenz Stärken", "Initiative Demokratie Stärken" und "Zusammenhalt durch Teilhabe" a
Fahimi: Der Unsinn hat ein Ende ? Extremismusklausel wird abgeschafft ...
Zum Erfolg von Bundesministerin Manuela Schwesig bei der Extremismusklausel erklärt SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi: Auf dieses Signal haben viele Engagierte lange gewartet. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat durchgesetzt, dass die Extremismusklausel abgeschafft wird. Ich bin M
Öffentliche Verwaltung braucht neue Steuerungsformen ...
Stuttgart. Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft hat der württembergische Landesbischof Frank Otfried July den Blick über den Tellerrand durch die Arbeit der Führungsakademie Baden-Württemberg hervorgehoben. Im Rahmen der Verabschiedung der Absolventen des 21. Führungslehrga




