Damit Patienten sich schnell wieder bewegen können
ID: 1153913
mit Patienten sich schnell wieder bewegen können
Mit Ganganalysen beurteilen Mediziner beispielsweise die Funktionalität von Beinprothesen oder versuchen den Ursachen von Gangstörungen auf den Grund zu gehen. In den Labors der Technischen Universität Chemnitz fanden dazu gemeinsam mit dem Klinikum Chemnitz bereits mit Patienten unterschiedlicher Krankheitsbilder Untersuchungen statt. Nun soll diese Kooperation intensiviert werden. Dazu entsteht am Klinik-Standort Küchwald ein neues Labor für Sensorik- und Bewegungsanalysen sowie für Anpassung und Entwicklung orthopädischer und prothetischer Gerätetechnik. Bewegungswissenschaftler und Sportgerätetechniker der TU arbeiten hier mit Ärzten und Medizintechnikern des Klinikums Hand in Hand. "Das interdisziplinäre Bewegungsanalyselabor ist eine einmalige Kooperation in Sachsen, die medizinische, biomechanische und technische Kompetenzen bündelt", sagt Prof. Dr. Thomas Milani, Inhaber der Professur Bewegungswissenschaft. "Human- und ingenieurwissenschaftliche Forschungsthemen werden gemeinsam vorangetrieben, die Ergebnisse sollen möglichst schnell in die Klinikpraxis und Medizintechnik einfließen, um Patienten noch schneller helfen zu können", ergänzt Prof. Dr. Stephan Odenwald, Inhaber der Professur Sportgerätetechnik. Von der Zusammenarbeit profitieren auch die Studierenden des Bachelor-Studienganges Medical Engineering und des Master-Studienganges Human Movement Science, die im Rahmen der Lehre künftig auch dieses Labor nutzen. Im Sommersemester 2015 ist es geplant, an der TU den Masterstudiengang Medical Engineering anzubieten.
Basierend auf langjähriger Forschung und Kooperation mit externen Projektpartnern können die Bewegungswissenschaftler und Sportgerätetechniker der TU Chemnitz auf ein breites und fächerübergreifendes Kompetenzspektrum aufbauen. Dazu zählen beispielsweise 3D-Ganganalysen, umfangreiche klinische Studien und die Prüfung von orthopädischen Hilfsmitteln. Entwickelt wurden zudem auch Messsysteme zur Beschreibung und Quantifizierung von Vorgängen und Belastungen in der Interaktion zwischen Mensch und Geräten. Darüber hinaus entwickelten TU-Forscher neue Methoden zur Erfassung motorischer, sensorischer und anthropometrischer Eigenschaften - zum Beispiel ein kamerabasiertes Gerät zur Vermessung des menschlichen Fußes sowie entsprechender Passformempfehlung.
Ausgewählte Forschungsergebnisse und gerätetechnische Entwicklungen präsentieren die Chemnitzer vom 12. bis 15. November 2014 auf der Fachmesse MEDICA in Düsseldorf (Halle 3, Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" / D94). Ziel ist es, auch außerhalb der Region neue Kooperations- und Forschungspartner zu gewinnen.
Kontaktdaten: Professur Sportgerätetechnik, Dr. Gert Schlegel, Telefon 0371 531-34756, E-Mail gert.schlegel@mb.tu-chemnitz.de, https://www.tu-chemnitz.de/mb/sgt/, sowie Professur Bewegungswissenschaft, Dr. Justin Lange, Telefon 0371 531-37396, E-Mail justin.lange@hsw.tu-chemnitz.de, https://www.tu-chemnitz.de/hsw/ab/prof/bewegungswissenschaft/
Technische Universität Chemnitz
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Telefon: 0371 / 531-0
Telefax: 0371 / 531-1342
URL: http://www.tu-chemnitz.de
Mit Ganganalysen beurteilen Mediziner beispielsweise die Funktionalität von Beinprothesen oder versuchen den Ursachen von Gangstörungen auf den Grund zu gehen. In den Labors der Technischen Universität Chemnitz fanden dazu gemeinsam mit dem Klinikum Chemnitz bereits mit Patienten unterschiedlicher Krankheitsbilder Untersuchungen statt. Nun soll diese Kooperation intensiviert werden. Dazu entsteht am Klinik-Standort Küchwald ein neues Labor für Sensorik- und Bewegungsanalysen sowie für Anpassung und Entwicklung orthopädischer und prothetischer Gerätetechnik. Bewegungswissenschaftler und Sportgerätetechniker der TU arbeiten hier mit Ärzten und Medizintechnikern des Klinikums Hand in Hand. "Das interdisziplinäre Bewegungsanalyselabor ist eine einmalige Kooperation in Sachsen, die medizinische, biomechanische und technische Kompetenzen bündelt", sagt Prof. Dr. Thomas Milani, Inhaber der Professur Bewegungswissenschaft. "Human- und ingenieurwissenschaftliche Forschungsthemen werden gemeinsam vorangetrieben, die Ergebnisse sollen möglichst schnell in die Klinikpraxis und Medizintechnik einfließen, um Patienten noch schneller helfen zu können", ergänzt Prof. Dr. Stephan Odenwald, Inhaber der Professur Sportgerätetechnik. Von der Zusammenarbeit profitieren auch die Studierenden des Bachelor-Studienganges Medical Engineering und des Master-Studienganges Human Movement Science, die im Rahmen der Lehre künftig auch dieses Labor nutzen. Im Sommersemester 2015 ist es geplant, an der TU den Masterstudiengang Medical Engineering anzubieten.
Basierend auf langjähriger Forschung und Kooperation mit externen Projektpartnern können die Bewegungswissenschaftler und Sportgerätetechniker der TU Chemnitz auf ein breites und fächerübergreifendes Kompetenzspektrum aufbauen. Dazu zählen beispielsweise 3D-Ganganalysen, umfangreiche klinische Studien und die Prüfung von orthopädischen Hilfsmitteln. Entwickelt wurden zudem auch Messsysteme zur Beschreibung und Quantifizierung von Vorgängen und Belastungen in der Interaktion zwischen Mensch und Geräten. Darüber hinaus entwickelten TU-Forscher neue Methoden zur Erfassung motorischer, sensorischer und anthropometrischer Eigenschaften - zum Beispiel ein kamerabasiertes Gerät zur Vermessung des menschlichen Fußes sowie entsprechender Passformempfehlung.
Ausgewählte Forschungsergebnisse und gerätetechnische Entwicklungen präsentieren die Chemnitzer vom 12. bis 15. November 2014 auf der Fachmesse MEDICA in Düsseldorf (Halle 3, Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" / D94). Ziel ist es, auch außerhalb der Region neue Kooperations- und Forschungspartner zu gewinnen.
Kontaktdaten: Professur Sportgerätetechnik, Dr. Gert Schlegel, Telefon 0371 531-34756, E-Mail gert.schlegel@mb.tu-chemnitz.de, https://www.tu-chemnitz.de/mb/sgt/, sowie Professur Bewegungswissenschaft, Dr. Justin Lange, Telefon 0371 531-37396, E-Mail justin.lange@hsw.tu-chemnitz.de, https://www.tu-chemnitz.de/hsw/ab/prof/bewegungswissenschaft/
Technische Universität Chemnitz
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Telefon: 0371 / 531-0
Telefax: 0371 / 531-1342
URL: http://www.tu-chemnitz.de
PresseKontakt / Agentur:
Technische Universität Chemnitz
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Telefon: 0371 / 531-0
Telefax: 0371 / 531-1342
URL: http://www.tu-chemnitz.de
Datum: 19.12.2014 - 16:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1153913
Anzahl Zeichen: 7411
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 383 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Damit Patienten sich schnell wieder bewegen können"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Technische Universität Chemnitz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
.0 keine Utopie bleibt Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Industrie stehen wir nun mit dem Einzug des "Internets der Dinge" in der Fabrik am Anfang einer neuen industriellen Revolution. Angesichts des wachsenden globalen Wettbewerbs und solcher weltweiten
Dax auf Rekordhoch: Gewinne nur für wenige Großinvestoren ...
h: Gewinne nur für wenige Großinvestoren Der Deutsche Aktienindex Dax hat am 13. Februar 2015 die Marke von 11.000 Punkten geknackt - zum ersten Mal in seiner Geschichte. Seit Beginn des Jahres ist er damit um 17 Prozent gestiegen. Doch das Allzeithoch des Dax beschert nur wenigen Anlegern Freu
Damit Ärzte gut sehen, warum ihre Patienten schlecht sehen ...
ehen, warum ihre Patienten schlecht sehen Während die Bevölkerung immer älter wird, nimmt die Zahl der Ärzte, vor allem in ländlichen Regionen, ab - ein Problem, das sich nicht nur in Sachsen ausbreitet. Der demographische Wandel sorgt dafür, dass neue medizinische Anforderungen entstehen,
Weitere Mitteilungen von Technische Universität Chemnitz
Bakterieninfektion unterdrückt schützende Immunantwort bei Neurodermitis ...
n unterdrückt schützende Immunantwort bei Neurodermitis Weil die Haut und ihre Funktion als Barriere bei Neurodermitis-Patienten stark geschädigt sind, können sich eine Vielzahl von Bakterien ausbreiten - darunter auch Erreger wie das Bakterium Staphylococcus aureus. In vielen Patienten leb
Ebola-Impfstoff-Studie in Gabun gestartet ...
tudie in Gabun gestartet An verschiedenen Standorten in den USA, in Europa und Afrika laufen derzeit klinische Phase-I-Studien für einen potenziellen Impfstoff gegen Ebola an. So auch die Prüfung am CERMEL in Lambaréné in Gabun, die Wissenschaftler der Universität Tübingen gemeinsam mit de
Zahl der Woche vom 18.11.2014: 8 500 InobhutÂnahmen aufÂgrund von VernachÂlässiÂgung oder MissÂhandÂlung ...
Im Jahr 2013 haben die Jugendämter bundesweit in 8 510 Fällen Kinder und Jugendliche aufgrund von Vernachlässigung oder Anzeichen für Misshandlung in Obhut genommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November 2014 weiter mitteilt, waren die
Gegen den Strom - Mobilität der Bakterien als Angriffspunkt zur Krankheitsbekämpfung ...
Mobilität der Bakterien als Angriffspunkt zur Krankheitsbekämpfung Mycoplasma gallisepticum verursacht chronische Erkrankungen der Atemwege bei Vögeln. Vor allem Hühner- und Putenherden sind von der Tierseuche betroffen. Besonders in Kombination mit weiteren Infektionen ist der Keim lebensbed
Bayer erhält in Japan Zulassung für EYLEA® zur Behandlung des diabetischen Makulaödems ...
Die japanische Arzneimittelbehörde MHLW (Ministry of Health, Labour and Welfare) hat EYLEA® (Aflibercept-Injektionslösung) zur Behandlung des diabetischen Makulaödems zugelassen (diabetic macular edema, DME). "Das diabetische Makulaödem ist eine Hauptursache für den Verlust der Sehsc




