Rheinische Post: Handwerk fordert Bleiberecht für ausbildungsfähige Flüchtlinge
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Erleichterungen und ein begrenztes Bleiberecht für ausbildungswillige
junge Flüchtlinge in Deutschland gefordert. "Unter den Flüchtlingen
sind sehr viele mit guter Schulbildung, zum Beispiel aus dem Irak und
Syrien, und viele, die großes praktisches Geschick haben", sagte
Wollseifer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe). Viele Handwerksbetriebe könnten schon jetzt
Lehrlingsplätze nicht besetzen und würden gerne junge Flüchtlinge
ausbilden. "Wenn wir einen jungen Flüchtling ausbilden, muss aber
auch klar sein, dass er über die gesamte Lehrzeit in Deutschland
bleiben darf", sagte Wollseifer. "Hier ist die Politik gefordert,
denn unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit", sagte der
Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). "Die
jungen Flüchtlinge müssen zweitens rasch Deutschkurse besuchen, um in
Betrieb und Berufsschule mithalten zu können", sagte Wollseifer.
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Datum: 27.12.2014 - 00:00 Uhr
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