Steinbach: Islamistischer Terror größter Gegner der Menschenrechte weltweit

Steinbach: Islamistischer Terror größter Gegner der Menschenrechte weltweit

ID: 1158250
(ots) - Freiheitswerte verteidigen

Der blutige Anschlag der islamistischen Terrorgruppe "Boko Haram"
in Nigeria kostete weiteren hunderten Menschen das Leben. Dazu
erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und
humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:

"Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram in Nigeria,
Islamistischer Staat (IS) im Irak und in Syrien und Attentäter
ausgebildet von al-Qaida gehen mit größter barbarischer Brutalität
gegen die Menschen und gegen die Menschenrechte auf allen Kontinenten
der Erde vor.

Nach den grausamen Morden von Paris, die sich gezielt gegen die
Presse- und Meinungsfreiheit und damit gegen grundlegende Werte der
westlichen Demokratien richteten, erreicht uns die Nachricht der
Angriffe durch Boko Haram auf elf nordnigerianische Orte und die
beinahe vollständigen Vernichtung der Stadt Baga. Noch sind die
Zahlen der Toten nicht bestätigt, Schätzungen zufolge ist von 2000
getöteten Menschen auszugehen. Die Entführung der 279 nigerianischen
Schülerinnen im April 2014 entsetzt uns noch immer zutiefst. Die
Schicksale von über 200 Mädchen sind größtenteils ungeklärt. Ihre
Versklavung und Zwangsverheiratung wurde durch Boko Haram bekannt
gegeben. Die extremistische IS verfolgt in ungekannter Grausamkeit
religiöse und ethnische Minderheiten im Irak und in Syrien.

Die Namen, unter denen diese Mordmilizen mit islamistischem
Auftrag operieren, tragen ihre Ziele bereits offen zutage. So
bedeutet Boko Haram übersetzt 'Westliche Bildung ist Sünde'. Wie auch
IS verfolgen sie die Absicht, einen islamischen Gottesstaat zu
errichten und die Scharia einzuführen.

Mit den Mordanschlägen von Paris hat der islamistische Terror
wiederholt auf das Herz der westlichen Demokratien gezielt und in
brutaler Weise getroffen. Unsere Werte und die Menschenrechte jetzt


erst recht ohne Angst zu verteidigen, ist das Gebot der Stunde. Dazu
gehört es aber auch, Gefahren zu erkennen, darüber zu sprechen und
sie abzuwehren. Menschenrechte 'gedeihen' auf sicherem Boden."



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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Datum: 09.01.2015 - 12:20 Uhr
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