Rheinische Post: Gladbachs Routinier Stranzl: "Im Fußball gibt es keine Helden"
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Stranzl hält nichts von der weit verbreiteten Helden-Verehrung, die
Fußballprofis heute entgegengebracht wird. "Ich glaube nicht, dass es
im Fußball Helden gibt. Dafür sind andere Menschen in unserer Welt
zuständig. Wir konnten unser Hobby zum Beruf machen und unterhalten
die Leute in modernen Arenen. Sport ist insofern wichtig, als er
Menschen ablenkt. Dafür sind wir zuständig. Aber es gibt Wichtigeres
im Leben", sagte Stranzl der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post (Dienstagsausgabe). Die Chance auf eine Qualifikation zur
Champions League sieht der 34-jährige Österreicher trotz Rang vier
nach der Hinrunde mit Borussia eher gering. "Es ist dieses Jahr so
schwer wie nie. Es ist alles sehr eng beieinander, und wenn wir davon
ausgehen, dass man 60 Punkte für die Champions League braucht, müssen
wir in der Rückrunde 33 holen, also sechs mehr als in der Hinrunde.
Das ist schon eine Herausforderung."
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Datum: 12.01.2015 - 15:44 Uhr
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