Weser-Kurier: Kommentar von Maren Beneke zum Bausparkassen-Test
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schon gebeutelt genug. Dank der niedrigen Zinsen weiß kaum noch
jemand, wie er sein Geld richtig anlegen soll. Was vielen geblieben
ist, ist die vermeintlich sichere Anlage in Betongold. Und nun kommt
die Stiftung Warentest daher und mahnt eine schlechte
Beratungsqualität bei Bausparverträgen an. Das Ergebnis ist auf den
ersten Blick verunsichernd. Befeuert wird dies noch durch die
Verbraucherzentrale Bremen, die ebenfalls eine oft "unzureichende"
Beratungsqualität ausgemacht hat. Sicher, in vielen Fällen mag das
stimmen. Aber sollte man sich deswegen verrückt machen? Nein. Denn
erstens landen bei der Verbraucherzentrale vor allem Fälle, bei denen
tatsächlich etwas schief gelaufen ist. Zweitens ist die Untersuchung
der Stiftung Warentest, die ihre Tester in jeweils nur sieben
Filialen der 20 Bausparkassen geschickt hat, kaum repräsentativ. Und
dass in diesen Tests eine Bremer Niederlassung besucht wurde, ist
eher unwahrscheinlich. Natürlich ist niemand schlecht beraten, die
Verträge genau zu prüfen, die die Bausparkassen ihm aushändigen. Aber
was am Ende wirklich bleibt, ist die Aussage von "Finanztest"-Chef
Heinz Landwehr: "Bausparen an sich ist eine prima Idee." Zumal in
Zeiten von Niedrigzinsen. Und das gilt weiterhin - auch nach dem
Test.
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Datum: 20.01.2015 - 20:23 Uhr
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