Ministerium zur Sportförderung: Gemeinsam mit dem LSB auf gutem Weg / Osterburger Erklärung verwundert
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Ministerium zur Sportförderung: Gemeinsam mit dem LSB auf gutem Weg / Osterburger Erklärung verwundert
"Die Autonomie des Sports in Sachsen-Anhalt war, ist und bleibt gewahrt. Bei der notwendigen Neuaufstellung der Sportförderung in Sachsen-Anhalt sind der LSB und das Ministerium gemeinsam gut vorangekommen. So konnten Ministerium und LSB-Spitze eine Vereinbarung zu Konsolidierung des LSB schließen und als ein neues Element der Sportförderung die Vereinspauschale auf den Weg bringen. Damit wurde zum einen eine mögliche Insolvenz des LSB abgewendet, zum anderen wird mehr Gerechtigkeit in der Sportförderung erzielt.
Niemand sollte vergessen, dass der Landesrechnungshof in seinem Bericht von März 2008 dem LSB attestiert hatte, Fördergeld des Landes zweckentfremdet eingesetzt zu haben. Es drohten Rückforderungen in Millionenhöhe. Das Land erklärte sich im Rahmen eines Vergleichs bereit, auf einen Großteil dieses Geldes zu verzichten.
Der LSB und seine Gliederungen wie Kreis- und Stadtsportbünde sowie Landesfachverbände haben in den zurückliegenden Monaten wichtige Arbeit auf dem Weg zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit geleistet. Gemeinsames Ziel von Sport und Ministerium ist es, Klarheit über einzelne Kostenstrukturen und dabei insbesondere über die Personalkosten zu erzielen. Ein wichtiges Kriterium dabei ist das vom Landesrechnungshof geforderte Besserstellungsverbot. Die Lösung dieser Fragen ist die Voraussetzung für ein unbürokratisches und reibungsloses Förderverfahren.
Ministerium und LSB-Führung pflegen eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit. Es ist verabredet, die Erfahrungen des ersten Jahres der neuen Sportförderung auszuwerten und gegebenenfalls auch nach zu justieren. Eine Rückkehr zur alten und vom Landesrechnungshof scharf kritisierten Situation ist dabei jedoch nicht vorgesehen."
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Datum: 08.09.2009 - 00:07 Uhr
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