Christen sollen sich für Versöhnung einsetzen – Pastor aus Burundi zu Gast beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission
BAD LIEBENZELL. Im Vorfeld des Herbstmissionsfests der Liebenzeller Mission am Sonntag, 13. September berichtete Thierry Bahizi von seinen Erfahrungen aus dem afrikanischen Burundi. Bahizi ist Pastor der Anglikanischen Kirche Burundis, der Partnerkirche der Liebenzeller Mission in dem ostafrikanischen Land, und kehrte vor einigen Jahren in sein Heimatland zurück. Über zehn Jahre lang tobte in Burundi ein blutiger Bürgerkrieg, in dessen Verlauf Thierry Bahizi unter anderem seinen Vater und zwei seiner Brüder verlor.
Thierry Bahizi aus Burundi ist zu Gast beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission.(firmenpresse) - Ihm selbst gelang die Flucht ins Nachbarland Tansania, bevor er in Kenia ein Theologiestudium begann, um über die Umwege England und Südafrika schließlich im Jahr 2006 nach Burundi zurückzukehren.
Bahizi unterstützt den Versöhnungsprozess zwischen den ehemals verfeindeten Volksgruppen im Land, bei dem seiner Meinung nach den Christen eine besondere Rolle zukommt: „Was den christlichen Glauben auszeichnet, ist die Versöhnung. Erst die Versöhnung, die Gott durch Christus den Menschen anbietet, macht eine Versöhnung untereinander möglich. Genau dafür sollten Christen auch eintreten.“
Bahizi begrüßte das Engagement der Liebenzeller Mission in seinem Heimatland, die dort neben Programmen zur theologischen Ausbildung auch Projekte zur medizinischen Hilfe und Versöhnungsarbeit unterstützt. Er ist davon überzeugt, dass alle Missionsarbeit im Grunde genommen Versöhnungsarbeit sei. Gerade in Burundi sei es nach dem langen Krieg nicht nur nötig, die Infrastruktur des Landes wieder aufzubauen. Auch die Herzen der Menschen müssten neu aufgerichtet werden. „Dass sich die Missionare dabei auch in besonderem Maße um die Waisen, die Kranken und die auf der Straße lebenden Jugendlichen kümmern, kann ich nur begrüßen. Diese ganzheitliche Hilfe in Wort und Tat schätze ich sehr“, so der burundische Pastor.
Bahizi ist noch bis 21. September in Deutschland und anlässlich des Herbstmissionsfests der Liebenzeller Mission im Schwarzwald zu Gast, bei dem er auch zu hören ist. Interessierte sind zu dem Missionsfest am Sonntag, 13. September herzlich eingeladen. Das Programm beginnt mit einem Gottesdienst im Zelt um 9:30 Uhr. Neben einem Bericht über die weltweite Arbeit der Liebenzeller Mission steht die Einsegnung der Absolventinnen und Absolventen des Theologischen Seminars im Mittelpunkt der Veranstaltung. Außerdem wird es in der Mittagspause die Möglichkeit zur Begegnung mit den Missionaren geben. Zum Herbstmissionsfest werden etwa 5 000 Besucher erwartet. Die Liebenzeller Mission ist ein freies Werk innerhalb der evangelischen Kirche und mit rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 25 Ländern eine der großen evangelischen Missionsgesellschaften in Deutschland.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Liebenzeller Mission ist ein freies Werk innerhalb der evangelischen Kirche, das weltweit überkonfessionell mit rund 230 Missionarinnen und Missionaren arbeitet. Sie geben die gute Nachricht von Jesus Christus weiter, schulen einheimische Christen und helfen in akuten Notlagen.
Gemäß dem Motto „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ ist die Liebenzeller Mission seit 109 Jahren mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um den Globus tätig. Die Grundlage dafür bildet die Überzeugung, dass die gute Nachricht von Jesus Christus eine konstruktive, lebensverändernde Kraft ist – für jeden Menschen, jede Kultur und jede Nation.
Dies zu vermitteln ist der Auftrag der Missionarinnen und Missionare, die derzeit in 26 Ländern der Erde tätig sind. Sie sind unter anderem in der Gemeindegründung, medizinischen Arbeit, theologischen Ausbildung oder Suchttherapie engagiert.
Neben der Arbeit im Ausland ist die Liebenzeller Mission auch in Deutschland aktiv. Im Osten Deutschlands sind Mitarbeiter in der missionarischen Gemeindearbeit eingesetzt. Außerdem bietet die Liebenzeller Mission vielfältige Programme mit Kongressen, Seminaren und Reisemöglichkeiten an.
Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH
Liobastr. 17
75378 Bad Liebenzell
Telefon: 07052 17-0
Telefax: 07052 17-100
E-Mail: info(at)liebenzell.org
Internet: www.liebenzell.org
Ansprechpartner für die Presse:
Christoph Kiess
Telefon: 07052 17-328
Telefax: 07052 17-98328
E-Mail: presse(at)liebenzell.org
Datum: 08.09.2009 - 10:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 116518
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christoph Kiess
Stadt:
Bad Liebenzell
Telefon: 07052 17-328
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 565 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Christen sollen sich für Versöhnung einsetzen – Pastor aus Burundi zu Gast beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
BAD LIEBENZELL. Mehr als 400 Singles kamen zum größten christlichen Singlekongress Deutschlands nach Bad Liebenzell in den Nordschwarzwald. Der Kongress wurde von der Liebenzeller Mission in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg „Die Apis“, dem Liebenzeller Gem
Erfolgreiche Studenten in Afrika und Beifall für freiwillige Japan-Helfer – Rund 4500 Besucher beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission ...
Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, sprach in seiner Predigt zum Thema „Weil ER kommt“ über den christlichen Glauben an eine Wiederkunft von Jesus Christus sowie die Hoffnung auf ein ewiges Leben. Krause ermutigte die Zuhörer, trotz Krisen und Konflikten im eigenen Le
„Ich würde das immer wieder machen, keine Frage“ – Die letzten Zivis bei der Liebenzeller Mission nehmen Abschied – Bundesfreiwilligendienst läuft an ...
BAD LIEBENZELL. Jahrzehnte lang prägten Zivildienstleistende die Arbeit bei gemeinnützigen Organisationen und sozialen Einrichtungen. Nun geht eine Ära zu Ende. Durch die Aussetzung der Wehrpflicht fällt auch der Zivildienst in der bisherigen Form weg. Da viele Einrichtungen auf das Engagement v
Weitere Mitteilungen von Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH
Den Niagarafällen hautnah sein ...
Über Jahrhunderte geformte Wüstenlandschaften, Gletscher oder Schluchten: Die Wunder der Natur beeindrucken Menschen seit jeher. Reißende Ströme oder in die Tiefe stürzende Wassermassen sind ein weiteres Naturschauspiel, dem sich kaum einer entziehen kann. Das Internetportal www.reisen.de stell
Dursichtiges Ablenkungsmanöver des Kämpfers für staatlich organisierte Reichtumspflege ...
> Zu den jüngsten Äußerungen von FDP-Chef Guido Westerwelle, er sei gegen "staatlich bezahlte Faulheit" und für einschneidende Maßnahmen gegen Leistungsmissbrauch erklärte die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping: Guido Westerwelle präsentiert sich vor den Bundest
Schulobst: Politischer Streit schadet den Schulkindern ...
n verhandelt der Vermittlungsausschuss über das Schulobstgesetz. Um die Landwirtschaft zu stärken und damit Kinder kostenloses Obst und Gemüse in Schulen bekommen, gibt die Europäische Union 20 Millionen Euro. Das Deutsche Rote Kreuz bedauert, dass dies Projekt in Deutschland umstritten ist.
Banken zur Weitergabe niedriger Zinsen verpflichten ...
> In ihrer heutigen Ausgabe kritisiert die BILD-Zeitung, dass Bankkunden trotz niedriger Leitzinsen sehr hohe Dispo-Zinsen zahlen müssen. Dazu erklärt Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE: "Diese Abzocke der Banken kritisieren wir seit langem. Ähnlich wie bei




