Osteopath soll staatlich anerkannter Beruf werden
ID: 1165967
Juli 2014 eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht. Darin
fordert der Berufsverband die staatliche Anerkennung der Osteopathie
als eigenständigen Beruf mit Primärkontakt des Patienten. Die
Eintragung ist befristet bis zum 23. Februar 2015 und kann ab sofort
auf der Seite des Bundestags vorgenommen werden:
https://epetitionen.bundestag.de, Suchbegriff: 53837.
Hohes Ansehen, doch keine Regelungen
Die Osteopathie ist in Deutschland mittlerweile sehr bekannt und
wird von den Patienten zunehmend nachgefragt. Im Gegensatz zu Ländern
im europäischen Ausland ist sie aber bisher kein eigenständiger,
staatlich anerkannter Beruf. Somit existieren über die qualitativen
Anforderungen an Ausbildungsumfang und -inhalt auch keine
gesetzlichen Regelungen. Zwar wird die Osteopathie der Heilkunde
zugerechnet, jedoch ist Heilkunde per se nicht delegierbar. Genau das
wird aber praktiziert. In Deutschland sind Ärzte zur Ausübung der
Heilkunde berechtigt, und zudem Heilpraktiker, die sich außerhalb des
Gesundheitssystems (System der Gesetzlichen Krankenversicherung)
befinden. Alle Leistungserbringer mit anderem medizinischen
Grundberuf, in der überwiegenden Mehrheit Physiotherapeuten, dürfen
Osteopathie nur auf Anweisung, Verordnung oder ärztliches Rezept
ausüben.
Unverzichtbar in der Patientenversorgung
Die Ausbildung zum Osteopathen beinhaltet ein umfassendes
fachübergreifendes Wissen aus allen medizinischen Bereichen. Im
Zentrum der Therapie steht die Einflussnahme auf den Körper
ausschließlich mit den Händen. Ziel ist die Optimierung von
physiologischen Vorgängen und die Normalisierung der funktionellen
Abläufe im Körper. Damit können zum Beispiel nicht nur
Medikamentenkonsum und Operationen eingedämmt bzw. vermieden werden,
sondern der staatlich anerkannte Osteopath kann mit der Berechtigung
zum Primärkontakt zukünftig auch helfen, die flächendeckende
medizinische Patientenversorgung zu gewährleisten und die vorhandenen
Engpässe sowie die Wartezeitproblematik in Arztpraxen zu reduzieren.
Dazu Jakob Setzwein, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des BVO:
"Osteopathen sind bereits heute in der Patientenversorgung
unverzichtbar. In einigen europäischen Ländern und den USA ist die
staatliche Anerkennung des Berufsbildes Osteopath gegeben. Für
Deutschland ist diese längst überfällig." Deshalb fordert der
Berufsverband die staatliche Anerkennung des Berufsbildes Osteopath
als eigenständigen Beruf mit primärem Patientenkontakt.
Die Petition befindet sich bereits in den entsprechenden
Bundestagsgremien, u.a. im Bundesministerium für Gesundheit, und kann
von allen Internetnutzern gelesen, diskutiert und unterstützt werden.
Der direkte Link zur Petition lautet: http://ots.de/AEFt5
Pressekontakt:
uschi vogg_PR
Katja Schwengler
Klenzestraße 85, 80469 München
Tel: +49 (0) 89 20 20 86 97-3
E-Mail: kschwengler@uschivogg-pr.de
www.uschivogg-pr.de
BVO, Bundesverband Osteopathie e.V.
Jakob Setzwein
Hartstr. 8, 85386 Eching
Tel.: +49 (0) 89 31 90 36 46
E-Mail: info@bv-osteopathie.de
www.bv-osteopathie.de
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Datum: 28.01.2015 - 16:59 Uhr
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