WDR mit zwei Produktionen im Wettbewerb auf der Berline 2015
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Wettbewerbsfilm "Victoria" Berlin als Schauplatz: Vor einem Club
lernt Victoria (Laia Costa), eine junge Frau aus Madrid, vier
Berliner Jungs kennen. Sonne (Frederick Lau) und seine Kumpels haben
sich auf eine krumme Sache eingelassen und Victoria soll als Fahrerin
einspringen. Ein Film über eine verrückte Liebe auf den ersten Blick
und eine Jugend, die mehr will. Eine Reise ans Ende der Nacht,
gedreht in Realzeit, atemlos, authentisch, romantisch. "Victoria" ist
eine Produktion von MonkeyBoy in Koproduktion mit deutschfilm und
Radical.Media, WDR (Redaktion: Dr. Barbara Buhl), ARTE (Redaktion:
Dr. Andreas Schreitmüller).
Zweiter Wettbewerbsbeitrag ist Patricio Gutmáns Dokumentarfilm
"Der Perlmuttknopf", der nach Patagonien führt. Kaum ein Land hat
eine so lange Küstenlinie wie Chile: Hier angespült wird ein kleiner
Perlmuttknopf, der das einzige Überbleibsel von tausend politischen
Häftlingen ist, die unter Pinochet auf grausame Weise im Meer
ertränkt wurden. Das Meer kann auch die Stimmen der Ermordeten zu
Gehör bringen. Die Redaktion bei der
französisch-chilenisch-spanisch-deutschen Koproduktion hat Jutta Krug
(WDR).
Außer Konkurrenz läuft im Wettbewerb außerdem Oliver Hirschbiegels
Film "Elser - Er hätte die Welt verändert" (SWR/ARD
Degeto/BR/WDR/ARTE). Georg Elser fasste nach der Machtergreifung
durch die Nationalsozialisten den Entschluss, Hitler im Alleingang zu
ermorden. Eine selbstgebaute Bombe im Münchner Bürgerbräukeller
verfehlte ihr Ziel um 13 Minuten. Der Film mit Christian Friedel in
der Titelrolle sowie mit Katharina Schüttler, Burghart Klaußner,
Johann von Bülow, David Zimmerschied, Felix Eitner und Rüdiger Klink
zeichnet den Lebensweg des Schreiners aus Königsborn nach. Der
Filmemacher Samir erzählt in dem Dokumentarfilm "Iraqi Odyssey" die
Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen
Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffallo (NY) lebt. Er
zeichnet die Jahre im Exil nach, blickt zurück und schildert den
damaligen Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem
Wunsch nach Freiheit. Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion,
Werner Schweizer / Coin Film, Herbert Schwering, gefördert u.a. von
der Film und Medienstiftung NRW. Die WDR-Redaktion hat Jutta Krug.
Der Film wird in der Sektion Panorama gezeigt.
Die Kinokoproduktion "Härte" von Rosa von Praunheim (mit RBB/ARTE)
erzählt die wahre Geschichte des Spitzensportlers Andreas Marquardt
(Hanno Kofler), der zum brutalen Zuhälter wurde und acht Jahre im
Knast verbüßte. Nach dem Buch "Härte. Mein Weg aus dem Teufelskreis
der Gewalt" von Marquardts langjährigem Therapeuten Jürgen Lemke.
Eine Rosa von Praunheim Filmproduktion mit WDR (Redaktion Dr. Götz
Schmedes), RBB und ARTE, gefördert von der Film und Medienstiftung
NRW und FFA.
"Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen" ist Dominik
Grafs (Buch und Regie) filmische Annäherung und Hommage an den 2011
verstorbenen einflussreichen Filmkritiker. Produzent: Joachim
Schroeder, Preview Productions, WDR (Redaktion Andrea Hanke) mit BR
und RBB, gefördert von Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard
Berlin-Brandenburg, FilmFörderFonds Bayern, Deutscher
FilmFörderFonds. (Internationales Forum des Jungen Films)
Fotos unter www.ard-foto.de
Pressekontakt:
Barbara Feiereis, WDR Presse und Information, Tel. 0221 2207122,
barbara.feiereis@wdr.de
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Datum: 30.01.2015 - 16:20 Uhr
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Köln, 30.1.2015
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