NOZ: Gespräch mit Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz
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Bundesregierung zum Cannabis-Konsum für Schwerstkranke
Osnabrück.- Patientenschützer haben die Pläne der Bundesregierung
begrüßt, Schmerzpatienten einen erleichterten Zugang zu Cannabis zu
ermöglichen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Dienstag) sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz,
Eugen Brysch: "Es ist gut, dass die Bundesregierung ihre harte
Haltung bei Cannabis aufgibt." Schwerstkranke seien keine Junkies.
Knapp 300 Schmerzpatienten seien hierzulande auf Cannabis angewiesen,
weil andere Medikamente nicht geholfen hätten. "Sie mussten bislang
juristische Hürden und hohe Kosten tragen, um legal an Cannabis zu
kommen", sagte Brysch. Diese Kranken dürften nicht länger schlechter
gestellt werden als andere Schmerzpatienten. Deshalb sei es gut, dass
die Krankenkassen die Kosten übernehmen sollen. "Die private
Hanf-Plantage für Schmerzpatienten darf nicht die Lösung sein", sagte
der Patientenschützer.
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Datum: 03.02.2015 - 13:26 Uhr
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