Westfalenpost: Export-Rekord - Störfaktoren beseitigen
ID: 1170879
bleibt ein Ausfuhr-Champion, oder, anders ausgedrückt: Wir sind
Export-Billionär! Dabei hat der schwache Eurokurs die Ausfuhren aus
Deutschland ebenso beflügelt wie der kräftig gesunkene Ölpreis:
Gerade Länder mit hohem Energieverbrauch - und das sind viele der
deutschen Handelspartner - hatten geringere Kosten für Energie und
konnten so mehr Geld an anderer Stelle ausgeben. Etwa für Waren aus
Deutschland. Insofern ist der Ausfuhrrekord sowohl von außen
bestimmt, als auch selbst gemacht: Made in Germany bleibt ein
Gütesiegel. Das darf die Aussichten beflügeln, trotz Unsicherheiten
durch die ungelöste Ukraine-Krise und den ungewissen Kurs der neuen
griechischen Links-Rechts-Regierung.
Vor der Haustür geht die Region Mark-Ruhr bei der positiven
Einschätzung voran; der Bezirk der südwestfälischen Industrie- und
Handelskammer hat in der Frühjahrsprognose den höchsten
Konjunkturklimaindex der drei Kammerbezirke in Südwestfalen zu
verzeichnen. Unternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe, am Hellweg
und im Hochsauerland sind etwas zurückhaltender in ihren Erwartungen.
Dabei gibt es regional zwei wesentliche Störfaktoren für ein weiter
steigendes Konjunkturbarometer: der Strompreis, der durch höhere
Netzentgelte im Gebiet des Versorgers Enervie vor allem
Industriebetriebe teils erheblich benachteiligt. Und die
Verkehrsinfrastruktur: marode Brücken der Sauerlandlinie und die
veraltete Ruhr-Sieg-Bahnstrecke, die die Warenausfuhr schon kurz nach
den Firmentoren ausbremsen. Beide Probleme hat die Politik inzwischen
erkannt. Jetzt muss sie ihre Zusagen verwirklichen. Auch aus eigenem
Interesse: Ein laufender Konjunkturmotor sichert Beschäftigung. Und
davon profitieren alle.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.02.2015 - 20:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1170879
Anzahl Zeichen: 2060
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Export-Rekord - Störfaktoren beseitigen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Jedes sechste Kind wächst in Suchtfamilie auf Schluss mit "Alkohol und Drogen" Björn Prüßner ...
Die Formulierung ist gängig, doch sie führt perfide in die Irre. "Alkohol und Drogen" unterstellt, dass der Griff zur Flasche nichts mit dem Joint zu tun hat. Dabei ist Alkohol eine Droge. Und die Wucht, mit der eine Alkoholerkrankung Betroffene und Angehörige, besonders Kinder, trif
Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung schreibt zu deutschen Rüstungsexporten: ...
Als SPD-Chef Sigmar Gabriel das Wirtschaftsministerium übernahm und versprach die deutschen Rüstungsexporte zu drosseln, da zweifelten viele, dass daraus Ernst wird. Doch die aktuellen Zahlen lassen den Schluss zu: Gabriel will Deutschland wirklich vom schändlichen dritten Tabellenplatz in de
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Reallöhne in Deutschland gestiegen Chancen und Risiken Matthias Bungeroth ...
Diese Nachricht klingt für die Bundesbürger auf den ersten Blick durchweg positiv: Die Reallöhne in Deutschland sind 2014 so stark gestiegen wie seit dem Jahr 2008 nicht. Natürlich ist es schön, als Verbraucher zusätzlich mehr Geld für Ausgaben zur Verfügung zu haben, als einem die Infla
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Merkel trifft Obama Brücken der Diplomatie Dirk Hautkapp, Washington ...
Druck und Anfeindungen von allen Seiten schweißen auch ungleiche Partner zusammen. Zwei, die sich nach der Affäre um das Abhören des Kanzlerinnen-Handys durch die NSA nachhaltig zu entzweien drohten, sind seit gestern ein Kriseninterventionsteam auf dem Hochseil. Barack Obama, Führer der fr




