VPRT zum Welttag des Radios
ID: 1172374
wichtiger Garant für eine freie Information der Bevölkerung
Regulierung muss Vielfalt und Qualität der Berichterstattung sichern
Am 13. Februar 2015 wird weltweit zum vierten Mal der Welttag des
Radios der Vereinten Nationen und UNESCO begangen, der in diesem Jahr
unter dem Motto "Youth & Radio" steht. Er soll die herausragende
Bedeutung des Radios würdigen und Staaten dazu anhalten, den Zugang
zur Information über das Radio sicherzustellen und die internationale
Zusammenarbeit von Radiosendern zu fördern.
Radio steht international für Vielfalt, Information und
Massenreichweiten. Es ist weltweit das reichweitenstärkste Medium,
das global jeden Tag rund 6 Milliarden Hörer erreicht. Auch in
Deutschland ist Radio das am intensivsten genutzte Medium. Dabei
leisten die privaten Radios mit ihrer Vielfalt in den Regionen und
lokalen Räumen einen wichtigen Beitrag zur Information der
Bevölkerung und stiften regionale Identität. Allerdings stehen die
privaten Radios hinsichtlich ihrer Frequenzausstattung und ihrer
Werbefinanzierung in einem ungleichen Wettbewerb mit den
Radioangeboten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Von den
Einnahmen des Radios in Deutschland in Höhe von rund 4 Milliarden
Euro entfallen über 80 Prozent auf die öffentlich-rechtlichen
Radioprogramme, davon der Löwenanteil auf Mittel aus dem
Rundfunkbeitrag.
Klaus Schunk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Radio und
Audiodienste im VPRT, sagte: "Die Zahlen unterstreichen eindrucksvoll
die internationale Bedeutung des Radios und damit die Wichtigkeit
einer freien Berichterstattung zur Information der Bevölkerung in
diesem Medium. Sie zeigen aber auch das Ungleichgewicht zwischen
öffentlich-rechtlichen und privaten Radioangeboten im deutschen
Markt. Hier wird die regionale Vielfalt der Privatradios durch die
Expansion der ARD-Radioaktivitäten zunehmend existenziell bedroht.
Damit die privaten Radios ihrer wichtigen Rolle für die Qualität der
Berichterstattung und die Vielfalt der Medienangebote in den Regionen
gerade auch für ihre jüngeren Zielgruppen weiter gerecht werden
können, brauchen wir hier eine radiospezifische Regulierung, die
diese Rolle sicherstellt."
Über den europäischen Verband der Privatradios, AER, setzt sich
der VPRT zusammen mit den übrigen internationalen Radiomitgliedern
auch für eine mediengerechte Regulierung des Radios in allen
EU-Mitgliedstaaten ein.
Umfassende Informationen zum Weltradiotag und den privaten
Radioangeboten finden Sie unter: http://www.vprt.de/worldradioday?c=1
Über den VPRT: Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten
Rundfunk- und Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online-
und Mobileangeboten bereichern seine rund 140 Mitglieder Deutschlands
Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit
das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen,
technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als
Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit
Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels - national und
auf EU-Ebene.
Pressekontakt:
Pressesprecher
Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH,
Tel.: 030/39880-101,
Email: schultz@schultz-kommunikation.de
Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.
Stromstraße 1, 10555 Berlin
Rue des Deux Eglises 26, B-1000 Bruxelles - Büro Brüssel
T : +49 30 3 98 80-0,
F : +49 30 3 98 80-148
E : info@vprt.de www.vprt.de
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Datum: 12.02.2015 - 10:20 Uhr
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