Rheinische Post: 1. FC Köln will sich von Fangruppierungen distanzieren
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Krawallen beim rheinischen Derby in Mönchengladbach drastische
Maßnahmen gegen Fangruppierungen. "Es ist die eine Sache, einen
Dialog mit den Fans zu führen", sagte Jörg Schmadtke, der
Geschäftsführer Sport des Fußball-Bundesligisten, der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe), "aber nach diesen
Geschehnissen müssen andere Reaktionen erfolgen." Der Klub erwägt,
sich von einzelnen Fangruppierungen zu distanzieren und sie damit zu
ächten. Rund 30 Anhänger waren nach dem Abpfiff des Derbys auf das
Spielfeld gelaufen. "Mit einem Platzsturm hatte das wenig zu tun, es
gab keine Bedrohung", sagte Schmadtke. Viel schlimmer sei das
Abbrennen von Feuerwerkskörpern und der Abschuss von Raketen während
der Begegnung gewesen. "Das ist ein absolutes ,No Go'. Das
akzeptieren wir nicht, das ist schlimm", sagte Schmadtke. Auf seiner
Homepage hatte der FC seine Fans dazu aufgerufen, dem Klub die
Randalierer namentlich zu nennen. "Die Selbstreinigung ist eine
Möglichkeit, vielleicht die Effektivste", um gegen das Gewaltproblem
vorzugehen, sagte Schmadtke der Zeitung. "Es ist die Frage, ob uns
die Fangruppierungen dabei unterstützen."
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Datum: 16.02.2015 - 10:46 Uhr
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