Lausitzer Rundschau: Jecker Ungehorsam - Doch ein Charlie-Hebdo-Wagen beim Kölner Rosenmontag
ID: 1173839
der Kölner Zug führe in diesem Jahr ohne Charlie-Hebdo-Wagen. Darüber
haben sogar die Zeitungen in der Lausitz geschrieben, das war ein
Ding. Und siehe da, kaum ist der Rosenmontag da, da tuckert der
Wagen, der ja eigentlich zurückgezogen worden war, leicht abgeändert
durch die Rheinmetropole. In Braunschweig hat man den Karnevalszug
abgesagt - wegen Terrorangst. In Köln riskiert man eine dicke Lippe -
oder vielmehr: einen spitzen Bleistift. Ist das nun dumm? Vielleicht
ein bisschen - aber eben auch nur ein bisschen. Niemand will den
Braunschweigern verübeln, dass sie ihren Zug abgesagt haben. Das ist
nur allzu verständlich. Und trotzdem: Der Kölner Ungehorsam bringt
selbst das Antikarnevalistenherz zum Hüpfen. Nicht nur, dass sich die
Kölner die Gestaltung ihres Rosenmontagszugs nicht vorschreiben
lassen. Nein, sie machen auch den diesjährigen Karneval so politisch
wie eben möglich und zeigen damit, dass Karneval doch mehr ist als
nur ein bundesweites Saufgelage. Keine Großveranstaltung wird in
nächster Zeit ohne Angst vor Terror möglich sein. Das ist schlimm
genug. Was diese Angst anrichten kann, zeigt die Zugabsage in
Braunschweig. Wie man dieser Angst entgegentreten kann, zeigen die
Kölner. Hut ab - oder vielmehr: Nase auf.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2015 - 19:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1173839
Anzahl Zeichen: 1591
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 190 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Jecker Ungehorsam - Doch ein Charlie-Hebdo-Wagen beim Kölner Rosenmontag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Schwäbische Zeitung: Zum NSU-Ausschuss: Ein weites Feld ...
Noch immer scheint nicht jedem Abgeordneten im NSU-Ausschuss klar zu sein, welch großer Auftrag auf seinen Schultern lastet: Will das Stuttgarter Parlament nach der bundesweit registrierten Blamage der vergeigten Enquete dieses Mal wirklich aufklären, muss es Zähne zeigen. Es ist auf Dauer zu
Schwäbische Zeitung: Kairo kalkuliert kühl ...
Es ist bezeichnend, dass sich das Regime in Kairo nicht dazu bewegen ließ, die seit Wochen gekidnappten Kopten in Libyen wirksam zu schützen. Der zum zivilen Präsidenten gewandelte General Abdel as-Sisi fürchtet eine radikalisierte Öffentlichkeit, die ihre christlichen Mitbürger als lästig
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hamburg und SPD ...
Olaf Scholz persönlich in vieler Hinsicht das Gegenmodell zu Gabriel. Seine extrem norddeutsche Nüchternheit umkleidet Solidität, Kompetenz und Glaubwürdigkeit, die sich an langen Linien orientiert. Ganz anders der Parteichef: rhetorisch begabt, energiegeladen und instinktsicher, hat er im
Schwäbische Zeitung: Zur Hamburg-Wahl: Gute Sieger ...
Sportler wissen es. Ein guter Sieger zu sein kann manchmal noch schwerer sein, als fair zu verlieren. Vor allem, wenn man vom eigenen Sieg überwältigt ist und doch nicht ganz so triumphieren darf, wie man es vielleicht gerne täte. Nach der Hamburg-Wahl traten in Berlin diesmal nur gute Sieger




