Energierückgewinnung – erneuerbare Energie
ID: 1174153
Neubauten haben den gesetzlichen Niedrigenergiestandard zu erfüllen – Energiepass – Energiekennzahl – Energieeinsparverordnung – Energierückgewinnung – Diskussionsbeitrag Eric Mozanowski, Stuttgart
Erfüllung vom gesetzlichen Niedrigenergiestandard
Das Ziel heißt Energieeinsparungen zwecks bestmöglicher Nutzung. Gemäß der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden muss der Energieverbrauch eines Hauses im Energieausweis oder Energiepass dokumentiert werden. Die gesetzlichen Niedrigenergiestandards verlangen beispielsweise, dass Dächer nach Süden ausgerichtet und schattenfrei sein sollten, damit die Sonnenenergie bestmöglich genutzt werden kann. Neubauten erhalten einen Energiepass und noch besser als Niedrigenergiehäuser sind Passivhäuser, diese zeichnen sich durch eine gute Dämmung und Belüftung aus, dass eine Heizung überflüssig ist.
Das Thema „Energierückgewinnung“ wird von den erfahrenen
Denkmalschutzimmobilien Unternehmer Eric Mozanowski und den Teilnehmern erläutert und diskutiert. Durch die Energierückgewinnung ist es möglich, die Verwendung von Wärmetauschern zum Aufwärmen der Frischluft zur Beheizung durch den Einsatz von Wärmepumpen zur Nutzung von Abwärme im Haushalt, Betrieben und Unternehmen zu generieren. „Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen kann ebenfalls als eine Form der Energieeinsparung angepasst werden. Denn auch durch sie lässt sich der Einsatz an nicht erneuerbaren Energieträgern verringern, zumindest die passive Sonnenenergienutzung durch das Einfangen der solaren Strahlungsenergie mit großen südlich ausgerichteten Fenstern, um möglichst eine Verhinderung der Abstrahlung während der Dunkelheit durch Jalousien, ist hier zu erwähnen“, so die Erfahrungswerte Eric Mozanowskis.
Einsparmöglichkeiten – Wärmedämmung Altbauten?
Die Frage nach Altbauten drängt sich hierbei förmlich auf dazu erläutert Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski: „Natürlich sollten Altbauten nachträglich wärmegedämmt werden. Am besten durch natürliche und organische Stoffe wie Schafwolle, Baumwolle, Altpapier, Holz Flachs, Hanf, Kokosfasern, Kork, Schilfrohr oder Zellulose, die mit mineralischen Bestandteilen gemischt, auch vor Rost schützt. Dadurch wird das Raumklima reguliert. Was viele nicht wissen, dass jeder Grad weniger Raumtemperatur die Heizkosten um 6% mindert.“ Diskutiert wurden die indirekten Einsparmöglichkeiten durch verstärktes Recycling. Das bedeutet, weniger überflüssige Verpackung oder langlebigere Produkte. Auch eine bessere Auslastung von energieverbrauchenden Anlagen und Geräten führt zu einer Verringerung des Energiebedarfs. „Die Einsparmöglichkeiten sind deshalb vorhanden, weil wir es uns in der Zeit der billigen Energie angewöhnt haben, damit allzu sorglos umzugehen. Die Häuser wurden schlecht isoliert, die Autos wurden immer größer und leistungsstärker, viele Maschinen für die tägliche Arbeit wurden abgeschafft, ohne dabei auf Energieeffizienz und Energiekosten zu achten. Diese Entwicklung war eine natürliche Entwicklung, die jetzt umgedacht werden muss“, so das Fazit aller Teilnehmer rund um Eric Mozanowski.
Fazit: nicht höher, größer, schneller sondern effizient, sparsam und langfristig nachhaltig
Seit der ersten Ölkrise und vor allem seit dem zweiten Ölpreisschock hat sich vielleicht noch nicht das Verständnis, aber bereits der Umgang mit der Energie grundlegend geändert. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass fast alle Hersteller das Energiesparen nicht nur als gutes Werbeargument erkannt haben, und nur noch wenige Verbraucher, die beim Kauf neuer Geräte nicht auch auf den Energieaufwand achten. „Die Autos werden zunehmend wieder kleiner und sparsamer. Fenster mit Doppelverglasung sind heute gang und gäbe. Die Raumtemperatur wird mit Thermostaten statt durch Öffnen der Fenster geregelt. Heizkessel werden kleiner dimensioniert und nutzen die Brennstoffe besser aus. Die Vorlauftemperatur wird witterungsabhängig geregelt und im Tag-Nacht-Rhythmus gesteuert. Elektrische Geräte werden sparsamer. Neue Waschmittel erlauben die Reduzierung der Waschtemperatur. Nur um einige Beispiele zu nennen“, so Eric Mozanowski.
Nicht nur für den haushälterischen Umgang mit Energie reicht das Wissen aus, darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von Kapital und Arbeit, technologische Weiterentwicklung und branchenübergreifender Wissensaustausch also auch zur Lösung der Klima und Energie Probleme.
V.i.S.d.P.:
Eric Mozanwoski
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Datum: 17.02.2015 - 14:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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