Agro-Gentechnik ist unsicher und Koexistenz ein Irrglaube
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Agro-Gentechnik ist unsicher und Koexistenz ein Irrglaube
"Die Agro-Gentechnik ist unsicher und die Idee einer Koexistenz von genmanipulierten und nicht genmanipulierten Pflanzen ein Irrglaube. Das zeigt der Fund von transgenen Leinsamen in Baden-Württemberg. DIE LINKE lehnt die Agro-Gentechnik deshalb ab", so Kirsten Tackmann. Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:
"Koexistenz ist, wie sich immer wieder zeigt, nicht möglich. Der in Baden-Württemberg gefundene Leinsamen ist in der EU nicht zugelassen, wurde aber in Kanada angebaut. Einmal in die Natur entlassen, sind transgene Pflanzen nicht mehr rückholbar. Durch den internationalen Agrarhandel gelangen sie auch in die EU. Es gibt kein friedliches Nebeneinander transgener und normaler Pflanzen. Die gentechnikfreie Landwirtschaft wird durch die Gentech-Konzerne gefährdet.
DIE LINKE streitet deshalb für ein Europa ohne Agro-Gentechnik. Wir stehen klar an der Seite der Menschen und nicht an der Seite der internationalen Saatgutmultis. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen das Recht haben, sich gegen die Agro-Gentechnik zu wehren. Wir brauchen das Recht auf nationale Anbauverbote und einen verbindlichen Schutz gegen Kontaminationen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Telefax +4930/227-56801
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Datum: 10.09.2009 - 20:18 Uhr
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