Berliner CDU unterstützt Brennpunktprogramm für Schulen
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sich offen dafür gezeigt, das Förderprogramm für Schulen in sozialen
Brennpunkten auszuweiten.
Er habe keine Bedenken, sich dem Vorstoß von SPD-Fraktionschef
Raed Saleh anzuschließen, sagte der CDU-Abgeordnete Stefan Schlede am
Mittwoch im rbb-inforadio. Ausdrücklich begrüßte er, dass nun auch
jene Freie Schulen gefördert werden sollen, an denen mindestens 40
Prozent der Schüler von den Kosten für Lernmittel befreit sind.
Als weiteres Kriterium regte Schlede an, den Migrantenanteil einer
Schule zu berücksichtigen:
"Ich glaube, man könnte dieses (Programm) auch noch mit dem
Migrationskriterium ergänzen, weil tatsächlich viele Schulen, was die
Abbrecherquoten angeht, von einem sehr hohen Migrantenanteil
betroffen sind. Es gibt Schulen mit über 90 Prozent
Migrationshintergrund, die kriegen auch schon Unterstützung, aber
vielleicht sollten sie auch in dieses Sonderprogramm einbezogen
werden."
SPD-Fraktionschef Saleh hatte am Mittwoch ebenfalls im Inforadio
angekündigt, künftig 30 Schulen mehr zu unterstützen. Bislang werden
rund 220 Schulen mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert.
Das Interview zum Nachhören: http://ots.de/dHiTG
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Datum: 25.02.2015 - 13:39 Uhr
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