Märkische Oderzeitung: zur Forderung nach mehr Mehrweg-Flaschen:
ID: 1179439
Die Vermüllung der Landschaft mit Getränkeverpackungen ist spürbar
zurückgegangen. Und der Namensgeber, die Bierdose, wurde vom
Massenartikel zum Nischenprodukt. Das Hauptanliegen aber, den Rückzug
der Mehrwegverpackungen zu stoppen, hat das Pfand grandios verfehlt:
Seit Einführung 2003 ging der Mehrweganteil von gut 70 Prozent auf
unter 50 Prozent zurück. Dabei sollte er auf 80 Prozent steigen.
Eine ökologische Katastrophe ist dies aber nicht. Schließlich
scheint es auch nicht sehr umweltfreundlich, wenn eine
Mehrwegbügelflasche mit Bier aus Bayern erst voll nach Brandenburg
gekarrt und dann leer zurückgefahren wird, weil die Flasche woanders
nicht befüllt werden darf. Wirklich ökologisch ist die
Einheitsflasche, die in jeder Brauerei benutzt werden kann. Wer
sinnvolle Mehrwegnutzung fördern will, muss die Einheitsflasche per
Gesetz einführen. Angesichts der vielen Lobbyverbände, die man damit
auf die Barrikaden treibt, muss man sich das aber erst einmal trauen.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.03.2015 - 20:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1179439
Anzahl Zeichen: 1280
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 311 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: zur Forderung nach mehr Mehrweg-Flaschen:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
WAZ: Polizei erhöht den Druck. Kommentar von Miguel Sanches zur Terrorwarnung in Bremen ...
Vielleicht hat ein falscher Alarm halb Bremen lahmgelegt. Natürlich geraten die Behörden schnell in Erklärungsnöte, so wie zuletzt in Braunschweig nach der Absage des Karnevalumzugs. Mag die Bedrohung am Ende vage bleiben, so ist es doch grundsätzlich richtig, wenn die Polizei den Ermittlung
Allg. Zeitung Mainz: Ein Stoß ins Leere / Kommentar zum Mehrwegsystem ...
Im Vorgehen von Coca Cola zeigen sich zwei bedenkliche Tendenzen: Das Umweltbewusstsein schrumpft bei einem Großteil der Verbraucher ebenso wie der Wille der Politik, die Industrie in puncto Ökologie an die Kandare zu nehmen. Stattdessen wächst in Berlin die Bereitschaft, die deutsche Gesetze
Mitteldeutsche Zeitung: zu höherem Wehretat ...
Wichtig ist dem Finanzminister offenbar das politische Zeichen: Wir haben verstanden! Die Bundesregierung ist bereit, entschlossen auf die neue Unsicherheit zu reagieren. Ein positives Zeichen in diesem Zusammenhang: Schäuble will auch dem Entwicklungsministerium mehr Mittel zubilligen. Mehr G
Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland ...
Die Ankündigung, der Präsident werde die Ermittlungen seiner persönlichen Kontrolle unterstellen, ist eine Garantie darauf, dass Auftraggeber und Motive des Verbrechens im Dunkel bleiben werden. So war es bei Paul Chlebnikow, Anna Politkowskaja oder bei Natalja Estemirowa. Warum es trotz der




